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03.02.2018
Kreis-Crossmeisterschaften


Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

      

Herbsttagung der Leichtathleten von Sven Hölkeskamp am 22.11.2014 09:48 Uhr
Herbsttagung der Leichtathleten: Der Altersklassen Sportler Theo Lenk (TSG Alten-Buseck) wurde mit der Ehrennadel in Silber des HLV ausgezeichnet.

 

Innerhalb seiner Herbsttagung Mitte November hat der Leichtathletik Kreis Gießen auch eine Ehrung vorgenommen. Ein Heimspiel hatte dabei Theo Lenk, denn der Kreisvorstand hatte diese Tagung in das Sportheim der TSG Alten-Buseck anberaumt.

In der M 70 auf den Kurzstrecken, National und auch International startend, hat Theo Lenk in der Vergangenheit Titel vom Hessen- bis zum Weltmeister erreicht. Neben seinen eigenen Trainingseinheiten hält er ganzjährig leichtathletische Übungsstunden ab. So ist er seit 1987 als Übungsleiter im Sportabzeichen Treff tätig. Im Winterhalbjahr trifft er mit Übungen aus dem Konditions- und Krafttrainingsbereich mit seinen Sportkameraden  die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Die Lizenz zum Sportabzeichen Prüfer erwarb er ein Jahr später und ist bis heute Ansprechpartner für die Erwerbswilligen.

In den arbeitsintensiven Jahren zum 100-jährigen Jubiläum führte er den Verein als 1. Vorsitzender. In seiner Amtszeit von 1984 bis 1998 gelang es ihm mit neuen Angeboten und der Zusammenarbeit mit der AOK die Mitgliederzahl fast zu verdoppeln.

Der Ehrungsbeauftragte, Rudi Ehmig, und der Kreisvorsitzende, Eckhard Paul, gratulierten und überbrachten die Glückwünsche des Hessischen Leichtathletik-Verbandes.

R. E.

65. Geburtstag Walter Wilhelm von Sven Hölkeskamp am 29.10.2014 17:40 Uhr
Als Berufung Sportlehrer, aktiver Leichtathlet, ehrenamtlicher Mitarbeiter in Sport und Kommunalpolitik. Walter Wilhelm feierte den 65. Geburtstag.


Seit zwei Jahren geniest Walter Wilhelm den Vorruhestand und gönnt sich mittlerweile für sich selbst mal etwas. In 2006 hat er das Golf spielen für sich entdeckt und hält sich vorwiegend damit fit. Aber auch der Ausdauersport, in dem er die größten sportlichen Erfolge erzielt hat, lässt ihn nicht los, denn mittlerweile joggt der „Opa“ mit den Enkelkindern.

Als waschechter „Allertshäuser Bub“ kam er durch die Teilnahme an einer Sport AG an der Theo-Koch-Schule in Grünberg mit der Leichtathletik in Berührung. Der Londorfer Otto Klein hatte sein Talent erkannt und ihn in die Leichtathletikgruppe des TSV Londorf eingebunden. Bald folgten Starts auf der Bahn und bei Waldlaufmeisterschaften in der heimischen Region bis hin zu Teilnahmen an hessischen Meisterschaften. Ein erster Achtungserfolg war der 4. Platz bei den hessischen Crossmeisterschaften in 1965 bei der männlichen Jugend B. Seine erfolgreichste Zeit begann 1968 als Sportstudent an der UNI Gießen. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) holte er Bronze in 3:53,4 Minuten über 1500 m und wurde auch Hessenmeister über die gleiche Distanz. 1971 gelang ihm bei den DHM in fast identischer Zeit der 2. Platz auf gleicher Strecke.  Mit  Theo Albach und Reinhard Schreiner wurde er im Jahr darauf auf der Männer Mittelstrecke hessischer Vizemeister in der Mannschaftswertung bei den Waldlaufmeisterschaften.  In diesen Jahren verlor er nie den Kontakt zu seinem Heimatverein FC Allertshausen, wo er als Spieler und Trainer aktiv war und dem er heute noch als Mitglied angehört.

In den achtziger Jahren boomte der Volkslauf. Als Mitbegründer des Allendorfer Lauftreff nahm er nun mit der Gruppe vermehrt an Volksläufen teil und belegte dort öfters die „Treppchenränge“. Wettkampfreiz für Meisterschaftswettbewerbe verspürte er gelegentlich für die Mittelstrecken, die ihm 1987 einen zweiten Platz bei den hessischen Seniorenmeisterschaften über 800 m einbrachten.

Nach dem ersten Staatsexamen in 1973 für das Lehramt an Gymnasien und Beginn der Referendarzeit an der Theo Koch Schule in Grünberg erfolgte mit der Bundeswehrzeit eine Unterbrechung, bevor 1976 das zweite Staatsexamen und der Dienst an der Gesamtschule Lumdatal in Allendorf folgte. Dieser Schule blieb er bis zu seiner Pensionierung als Oberstudienrat treu. Über 15 Jahre war er Vertrauenslehrer, Fachleiter Sport und Gesellschaftslehre und Vorstandsmitglied im Förderverein. 1985 führte er mit seiner Kollegin  Ingeborg Marx einen Schulskikurs ein, der dann ab 1990 zum festen Schulprogramm gehörte.

Der Heimat blieb er stets verbunden, 1973 wurde er nach der Heirat in Allendorf/ Lumda wohnhaft. Im Laufe der Jahre wurden ihm einige Ehrenämter „aufgedrängt“, und er übernahm Verantwortung im TSV, in der Stadt und im Kreis Leichatathletik-Verband. In der Leichtathletik begleitete er das Amt des Kreis- Schülerwartes von 1989 bis 2000, vorher trug er bereits Verantwortung in der LG Lumdatal. Sein Engagement wurde vom Deutschen Leichtathletik-Verband mit der Ehrennadel in Silber gewürdigt.  Im TSV leistete er über 30 Jahre Vorstandsarbeit, leitete das Kinderturnen und war Trainer der Fußballer. Im Tennisclub ist er seit 1999 Kassenwart und „Mädchen für vieles“. In der Stadtverordnetenversammlung saß er als Mitglied der SPD-Fraktion in den Jahren 1976-1985 und von 2011-2013.           

Seinen Ehrentag verbrachte er ganz privat mit seiner Lebensgefährtin außerhalb seines Wohnsitzes in Staufenberg-Treis. Für den Vorstand des Leichtathletik- Kreises Gießen gratulierte Rudi Ehmig, der sich für die Mitarbeit in der Leichtathletik bedankte und für den weiteren Lebensweg eine gute Zeit wünschte.

Rudi Ehmig

Landesoffenes Herbstmeeting Gießen West von Erich Grau am 06.10.2014 10:33 Uhr
+++Landesoffenes Herbstmeeting der jungen Leichtathleten mit Kreis-Langlauf und Kreis-Wurfmeisterschaften am Sonntag im Stadion Gießen-West mit guten Ergebnissen

Fast 100 junge Athletinnen und Athleten folgten am Sonntag den 28. September 2014, der Einladung des HLV Kreis Gießen. Bestes Leichtathletik Wetter und ein von vielen freiwilligen Helfern bestens vorbereitetes Leichtathletik Stadion ließ die jungen AthletenInnen noch einmal zum Saisonabschluss groß auftrumpfen.

So sicherte sich bei den jüngsten Teilnehmern, Schüler M10, Jonas Strübel vom MTV Gießen, sowohl im 50 Meter Sprint in 8,15 Sekunden, als auch im Schlagballwurf mit 28,00 Metern, jeweils die Siegerurkunde. Im Weitsprung musste er Lukas Jürgens, ebenfalls MTV Gießen, mit einem Satz von 3,58 Metern den Vortritt lassen. Bei den 11 jährigen Schülern war es Björn Langer, LG Wettenberg, der mit bemerkenswerten 8,05 Sekunden, im Vorlauf sogar mit sehr guten 7,89 Sekundn, das Siegerpodest als erster betreten konnte. Den Weitsprung konnte Langer mit 4,35 Metern ebenfalls , knapp vor Tim Kettner TSG Alten-Buseck, 4,33 Meter, für sich entscheiden. Genauso wie den Hochsprung mit 1,30 Meter. Im Schlagballwurf musste er sich Luca Braungart geschlagen geben, der hier mit 45,00 Metern den Sieg für den MTV Gießen holte. Bei den 12 jährigen Schülern war es Leo Galfe, SV Garbenteich, der sich mit einem Sieg im Hochsprung 1,34 Meter und zwei 2. Plätzen, jeweils im 75 Meter Sprint 11,12 Sekunden und im Weitsprung 4,47 Meter, in den Vordergrund brachte. Den Kugelstoß- und Diskussieg nahm wieder ein Wettenberger Athlet mit nach Hause. Tim Schneider stieß die Kugel auf 8,18 Meter und warf den Diskus 22,69 Meter weit. Den Weitsprung und das 75 Meter Sprintfinale entschied bei den 13 jährigen Schülern Leonard Schubert, TSG Alten-Buseck, für sich. Weit 4,10 Meter und Sprint 10,94 Sekunden.

Bei den Schülerinnen der W 10 waren es im 50 Meter Sprint Alin Yobas MTV Gießen, die in 8,47 Sekunden, im Schlagballwurf Lea Stecher, LG Treis, mit 26,50 Meter, die Siegerurkunde nach Hause trugen. Bei den 11 jährigen Schülerinnen konnten sich Leonie Seiler, LG Treis, mit einer Sprintzeit von 8,29 Sekunden über die 50 Meter, Sabrina Wüst, TSG Alten-Buseck, im Schlagballwurf mit 31,00 Meter und im Weitsprung wiederum Leonie Seiler, LG Treis, 3,90 Meter, auf den ersten Platz des Siegertreppchens stellen. Einen Doppelsieg bei den W12 Schülerinnen konnten jeweils Eva Biloa, TV Großen-Linden, 75 Meter Sprint 11,15 Sekunden und Weitsprung 4,30 Meter und Lena Reuschling, LG Wettenberg, Kugelstoßen 8,59 Meter und Diskuswurf 22,23 Meter verbuchen. Das 75 Meter Sprintduell der W13 Schülerinnen entschied in 10,85 Sekunden Kyra Seidlmann, TV Großen-Linden, vor Dana Hendrich und Hanna Kaltenschnee TSG Lollar, für sich. Ebenfalls den Weitsprung und das Kugelstoßen vor Hanna Kaltenschnee, TSG Lollar. Den Diskuswettbewerb und den Hochsprung in der Altersklasse entschied Hanna Kaltenschnee, TSG Lollar mit 18,91 und 1.38 Metern für sich. Das Kugelstoßen und den Diskuswurf entschied in der Altersklasse der W14 Schülerinnen Paulina Drescher von der LG Wettenberg, mit Weiten von 8,45 Metern und19,48 Metern für sich. Vereinskameradin Lena Reuschling siegte im Speerwurf der W14 Schülerinnen. Kugel, Diskus und Speerwurf in der Altersklasse W15 gewannen Alicia Langer, LG Wettenberg, 9,77 Meter, Selina Hildebrand, TSG Lollar, 25,10 Meter und noch einmal Alicia Langer LG Wettenberg 29,44 Meter.

Die 4x75 Meter Staffel der Schülerinnen W13 gewann die Staffel des TV Großen-Linden (Schneider, Schwarz, Biloa, Seidelmann) in einer Zeit von 42,11 Sekunden vor der Staffel des TSG Gießen-Wieseck.

Bei den Kreislanglaufmeisterschaften holten sich folgende AthletenInnen die Titel:

2000 Meter U14 männliche Jugen, Leon Schimpf TV Großen-Linden 8:16,24 Minuten. Schülerinnen W12, Letizia Werdecker TSG Lollar 8:43,36 Minuten. Schüler M11 Björn Langer LG Wettenberg 7:44,25 Minuten. Schüler M10 Thilo Wüst TV Großen-Linden 7:43,00 Minuten. Schülerinnen W11 Kira Pasanbegovic TSG Lollar 8:20,50 Minuten. Schülerinnen W10 Mia Drozella TSG Lollar 9:11,32 Minuten.

3000 Meter Schüler M14 Niklas Schwesig LG Wetzlar 10:05,07 Minuten. Schülerinnen W15 Franziska Bock LAZ Gießen 11:11,64 Minuten.

Der gesamt Vorstand des HLV Kreis Gießen gratuliert den erfolgreichen AthletenInnen recht herzlich

E.G.



 

Veteranentreffen von Sven Hölkeskamp am 22.09.2014 18:03 Uhr
+++„Veteranentreffen“ der Gießener Läufergarde früherer Jahrzehnte


Auch nach der aktiven Zeit bestanden unter einigen Läufern der früheren Jahre noch lose Verbindungen. Gelegentlich tauchten auch Wünsche auf, dass man sich im alten Kameradenkreis mal im größeren Rahmen treffen könnte. Den 75. Geburtstag von Theo Albach nahm man als Anlass ihn mit ein paar älteren Sportkameraden zu überraschen. Rudi Stelz, Gerhard Osswald, Herbert Brück, Heinz-Jürgen Ruhl, Günter Schirmer und Reinhard Schreiner besuchten und gratulierten ihrem ehemaligen Weggefährten. Vom HLV Kreis war Rudi Ehmig anwesend, der die Glückwünsche dieses Gremiums überbrachte, den noch bestehenden Zusammenhalt als erfreulich wertete und eine Ausweitung der Treffen anregte.

Hier kam in der Plauderrunde der konkrete Vorschlag sich in Kürze einmal in einem größeren Kreis zu treffen. Reinhard Schreiner erklärte sich bereit Adressen zu sammeln und versuchte die weit verstreuten Kameraden aufzufinden. Es gelang ihm eine beachtliche Adressenliste zusammenzustellen und nach interner Absprache im kleinen Kreis wurden konkrete Fakten geschaffen: achtzehn Sportkameraden trafen sich am 24. August 2014 im Bootshaus des Gießener SKC.

Die Kaffeetafel war im Freien gedeckt, die Begrüßung untereinander und ein erster Erinnerungsaustausch  wurden vorgenommen. Kleine Gesprächsgruppen bildeten sich, wobei die Gesprächsthemen vorgegeben waren. Episoden, Erinnerungen, überraschende Siege und Niederlagen, aber auch Laufzeiten und Meisterschaftsergebnisse wurden aus dem „Hinterstübchen“ hervorgeholt.

Einsetzender Regen vertrieb die Kameraden unter ein festes Dach. Dort wurde weiter geplaudert, ein Abendessen  eingenommen und weitere Erinnerungen ausgetauscht. Auch nach dem Abendessen wurde bei einem Bierchen geschwätzt und gelacht. Aber es wurden nicht nur Erinnerungen ausgetauscht, sondern es wurden auch Zukunftspläne geschmiedet. Dabei kam ein fester Vorschlag zustande: wir treffen uns jährlich einmal und zwar am ersten Advent im Wiesecker Sportheim.

Wir, vom HLV Sportkreis Gießen, sehen es als positives Zeichen die gewachsenen Verbindungen der aktiven Zeit,  auch danach auf freundschaftlicher und kameradschaftlicher  Basis fortzuführen.

Rudi Ehmig


Arno Willershäuser als Alterssportler in den Wurfdisziplinen und im Hochsprung von Sven Hölkeskamp am 15.09.2014 09:33 Uhr
+++Arno Willershäuser als Alterssportler in den Wurfdisziplinen und im Hochsprung auf Rekordkurs


Als Krofdorfer Bub, der mit Gleichaltrigen auf Bäumen kletterte, mit selbst gebastelten Speeren und Steinen warf, wurde seine Wurfstärke bereits als Kind sichtbar und der Bewegungsdrang gefördert. Im Alter von sechs Jahren begann er beim TSV Krofdorf-Gleiberg mit Turnen, das nach wenigen Jahren durch eine rheumatische Erkrankung zu Ende war. Danach begann er als Jugendlicher Handball zu spielen. Zunächst Feldhandball, später im Kleinfeld, was sich allerdings wegen des Handicaps einer Sehschwäche als nicht erfolgreich machbar erwies. Parallel dazu wurde in Krofdorf eine Leichtathletikabteilung aufgebaut, der er sich anschloss und den Mehrkampf trainierte. Spitzenplätze bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf und ein erster Kreisrekord im Speerwerfen bei der A-Jugend mit 47,75 m waren ein gelungener Einstieg.

Nach einem Trainerwechsel, Friedhelm Montenbruck wechselte zum VFB Gießen, brachen die leichtathletischen Tätigkeiten ab, er spielte wieder Handball und nahm an leichtathletischen Wettkämpfen der Turner teil. Vierundvierzigjährig kam er zufällig mit der VFB-Sportabzeichen-Gruppe in Kontakt. Der  Abteilungsleiter Georg Richtberg kannte Arno aus den Bestenlisten und sorgte nach 25-jähriger Abstinenz für einen Neubeginn im VFB 1900 Gießen. Nach den ersten Aufbaujahren wurde er bereits fünf Jahre später mit 1,73 m Hessenmeister im Hochsprung. Damit begann die Sammlung von Hessenwimpeln in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen, die er in seinem Arbeitszimmer an der Wand aufgereiht hat. Auf bisher 36 Hessenwimpel kann er mit Stolz zurückblicken und eine beeindruckende Bilanz ziehen. Weitere Auszeichnungen, die er bei Turnwettbewerben (Mehrkampf, Schleuderball, Steinstoßen) errungen hat, ist schmückendes Beiwerk. Der Rasenkraftsportler Heinz Althaus bewegte ihn dazu, innerhalb des Rasenkraftsport-Verbandes auch diese Wettbewerbe in der MTV Mannschaft zu bestreiten, die mit zahlreichen Hessenmeisterschaften und einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft belohnt wurden. Der Besuch der Bergturnfeste wurde in aller Regel mit dem Bergfestsieg abgeschlossen.

Eine erste stolze Bilanz wurde mit den Auflistungen der Leistungen und der Titel in den Bestenlisten gezogen. In der im Jahr 2010 von Karl-Heinz Marchlowitz herausgegebenen Zusammenstellung                            „Die besten Deutschen Senioren und Seniorinnen aller Zeiten in Leichtathletik-Wettbewerben“              wird Arno in den Disziplinen Hochsprung, Kugelstoß, Diskuswurf und Hammerwurf aufgeführt. Die Aufzeichnungen für Arno beginnen mit der M 55 bis zur M 70, wobei in der M 70 die Platzierungen im einstelligen Bereich liegen. In diesen Klassen hält er auch mehrere Hessenrekorde im Hochsprung, im  Diskus- und Hammerwurf und im Werfer-Fünfkampf. Auch im  Schleuderballwurf,  im Steinstoßen und im Dreikampf wurden beim Rasenkraftsport-Verband Hessenrekorde erzielt. Große Freude bereiten ihm die Einstellung des 30 Jahre alten Hessenrekordes im Hochsprung mit 1,40 m und der neue (alleinige) Rekord mit 1,41 m in der Halle.

Seine erfolgreichste Zeit war das Jahr 2009. Den Deutschen Meisterschaften im Schleuderballwerfen, Hochsprung im Freien und in der Halle, folgte eine Deutsche Vizemeisterschaft im Steinstoß-Dreikampf. Das absolute Highlight  erbrachten die Ergebnisse der Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Lahti/Finnland mit der Silbermedaille im Hochsprung und im Werfer-Fünfkampf. Eine Bronzemedaille gab es im Hammerwerfen und Platz vier im Diskuswerfen. Im Folgejahr wurde er Vizeeuropameister im Werfer-Fünfkampf.

In der M 75 setzte sich die Erfolgsserie mit Hessenmeisterschaften bei den Turnern im leichtathletischen Vierkampf, im Steinstoßen und im Schleuderballwerfen fort. Die Schleuderballweite von 49,34 m bedeuten neue Weltbestleistung für die M 75. Als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft wurde ein phänomenales Ergebnis erzielt, das neuen Weltrekord bedeutete. Ähnliche Ergebnisse und Titel wurden im LSW-Spezialsport (eine Werferspezialität) erreicht. Er wurde Deutscher Meister im Hammerwurf.

Keineswegs nur für sich bedacht, hat Arno Willershäuser auch die Grund- und Leistungsscheinurkunde der DLRG, die Leichtathletik C-Lizenz, die Sportabzeichen Prüferlizenz seit 1997 erhalten und leitet die Sportabzeichengruppe des TSV Krofdorf-Gleiberg. Mit 58 Jahren holte er am Hessenkolleg in Wetzlar das Abitur nach und studierte mehrere Semester Philosophie, Psychologie und Sport. Der Skepsis der Fachprüfer im Sport aufgrund seines Alters  begegnete er mit besseren Ergebnissen im Vergleich zu den jüngeren Studenten.

Arno Willershäuser, der im Juni sein 75. Lebensjahr vollendete, blickt auf ein erfolgreiches (bisheriges) Sportlerleben zurück, das auch in den kommenden Jahren noch weitere Erfolge erwarten lässt.


Letzte Meldung: Auch in der M 75 setzt Arno Willershäuser neue Maßstäbe: Beim 18. Werfertag am 13. 9. 2014 in Elz erzielte er mit dem 1 Kg Diskus eine neue persönliche Bestleistung von 37,58 m, die Hessischen Rekord bedeuten.

Rudi Ehmig

Der Kreisvorstand gratuliert Arno Willershäuser, wünscht weiterhin beste Gesundheit und die Erfüllung der angestrebten Ziele.

HLV-Newsletter 2 - 2014 von Sven Hölkeskamp am 10.09.2014 16:51 Uhr

HLV-Newsletter 2 - 2014

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Updated: 12.11.2017

- Vereinsupdate: VfB Ruppertsburg

- Vereinsupdate: LAZ Gießen - SV 1928 Garbenteich

- Vereinsupdate: SV Teutonia Steinheim



Ausschreibungen:

Updated: 25.10.2017

- Kreis-Crossmeisterschaften

- Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb U8 und U10

- Herbstmeeting

- KiLa U8-U10

- Offene Senioren Kreismeisterschaften mit 800 m U14 und U12



Ergebnisse:

Updated: 23.09.2017

- Herbstmeeting

- Offene Senioren Kreismeisterschaften mit 800 m U14 und U12

- Kreis Einzelmeisterschaften U12 U14

- Kreismehrkampf Meisterschaften mit Rahmenprogramm

- Bahneröffnung / Regionsblock Meisterschaften