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Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

      +++ Ankündigung! Herbsttagung HLV Kreis Gießen 07.12.2018 in Linden      

Lauf-Veteranen Treffen am 1. Adventswochenende in Wieseck von Rudolf Ehmig am 16.12.2015 16:50 Uhr
Lauf-Veteranen Treffen am 1. Adventswochenende in Wieseck

 

Gemeinsames Laufen im Training und bei Wettkämpfen war in den Sechziger- bis Achtziger Jahren in Absprachen im mittelhessischen Raum verbreitet. So haben sich Freundschaften gebildet, die heute noch bestehen. Neben zufälligen Begegnungen kommen derzeit auch geplante Begegnungen zustande. Ein erster Runder Geburtstag brachte den Wunsch nach größerem und vermehrtem Treffen ehemaliger Ausdauersportler. Der Kreis hat sich dank der Anschriftenermittlungen von Reinhard Schreiner ständig erweitert, und umfasst jetzt eine Vielzahl von Alterssportlern aus den Vereinen des ehemaligen Bezirkes Gießen. Inzwischen wird sich regelmäßig zum 1. Advent getroffen.

So kamen auch diesmal 20 „Lauf-Veteranen“ im Wiesecker Sportheim zusammen. Darunter waren wieder einige „Neue“, die mit „großem Hallo“ empfangen wurden. In vielen Einzelgesprächen wurden Erinnerungen ausgetauscht, aber auch einzelne Anekdoten den Anwesenden vorgetragen.  

 

Die Lacher waren vorprogrammiert, zum Teil war auch ein verschmitztes Lächeln der Betreffenden zu erkennen.Erinnert wurde, dass die Teilnahme an einer Veranstaltung wegen fehlender Mobilität, mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt wurde, was damals einem Tagesausflug gleichkam. Leistungsmäßig brauchte man sich bei der Bewertung der Laufzeiten von damals, im Vergleich zu heute, auch „nicht verstecken“. In die Erinnerungen an die aktive Zeit wurden auch die in diesem Jahr verstorbenen Sportkameraden Reinhold Serafin, Hartwig Diel und Walter Brück mit aufgenommen.

Mit einem gemeinsamen Essen ging ein unterhaltsamer Abend zu Ende, der mit dem Wunsche auf ein hoffentlich vollzähliges Wiedersehen endete.

 

R.E.


Fotos: H. Schaake

Schnelligkeit und Kontinuität wurden beim Mittelhessen-Cup belohnt von Rudolf Ehmig am 10.12.2015 23:13 Uhr
Schnelligkeit und Kontinuität wurden beim Mittelhessen-Cup belohnt

Die Teilnehmer an allen Läufen: Von links: Konstanze Fleck (TLWT), Peter Reim (KSG Dahlheim), Anton Geißberger (MTV 1846 Gießen), Frank Streuber (TLWT), Jochen Keil (TLWT), Renate Meinel (TLWT) In der fesch aufgepeppten Heuchelheimer Turnhalle wurde Ende November (vom MHC-Team) die Jahresabschlussveranstaltung mit den Ehrungen der Cup-Sieger und den an allen Läufen des Mittelhessen-Cups teilgenommenen Läuferinnen und Läufer abgehalten. Elf Vereine aus den Sportkreisen Gießen, Wetzlar und Marburg-Biedenkopf hatten sich zu Jahresbeginn zur Laufserie „Mittelhessen-Cup“ zusammengeschlossen. Vorgänger dieses Cups gab es schon seit 1997. Jetzt ist er in einer GbR untergebracht. Ziel des Zusammenschlusses ist noch mehr Professionalität, Attraktivität und gegenseitige Unterstützung. Um den Geschäftsführer der GbR, Martin Seipp, hat sich ein Organisationsteam gebildet, das den Abend einschließlich aller vorhergehenden Auswertungen vorbereitete und durchführte. Mit einer neu gestalteten Webseite, einem modernen Logo und unterstützenden Werbepartnern sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

Die Mittelhessencup Sieger 2015

Bilder: Gießener Anzeiger

Elf Läufe waren über das Jahr verteilt im Angebot, durchgeführt von den Vereinen: LGV Marathon Gießen, TSV Krofdorf-Gleiberg, TSG Leihgestern, Team Nauheim, SG Fronhausen, ASC Licher Wald, TSF Heuchelheim, Treiser LWT, TV Großen-Buseck, TSG Alten-Buseck und FV Wallau. Die Klassensieger, die in einer Fünferwertung ermittelt wurden, wurden zur Preisverleihung eingeladen. Fast alle Klassensieger waren persönlich erschienen, nahmen ihre Pokale entgegen und stellten sich den Fotografen zu einem Gruppenbild. Eine weitere Wertung wurde für die häufigsten Teilnahmen vorgenommen. An allen Läufen hatten zwei Damen und vier Herren teilgenommen, die dafür ein Präsent bekamen. Für diese Kontinuität ist neben einer Verletzungsfreiheit auch eine entsprechende Urlaubsplanung erforderlich.

Bevor das umfangreiche Buffet eröffnet wurde, zeigte Christina Nassenstein einen Lichtbildervortrag des kräftezehrenden Transalpin-Laufes an dem sie teilgenommen hatte, der in acht Etappen durch drei Länder und 320 Kilometer führte. Für diesen unterhaltsamen Vortrag erhielt sie Anerkennung und Bewunderung. Abgerundet wurde dieser Abend mit einer Tombola, bei der u. a. eine Teilnahme an einem Auslandsmarathon, ein Lauftraining bei Herbert Steffny und Waren und Gutscheine der Sponsoren verlost wurden.

Cupsieger aus dem LA Kreis Gießen wurden: Männer: U18 Philipp Scheld (TSG Reiskirchen), MJ U20 Tim Wilfer (LGV Marathon Gießen), M HK Maximilian Schmidt (TSV Kr.-Gleiberg), M35 Oliver Ott ((TSV Kr.-Gleiberg), M45 Jens Möbus (TSV Kr.-Gleiberg), M55 Peter Wessendorf (TSV Kr.-Gleiberg), M60 Jürgen Wissner (LAZ Gießen), M65 Wilfried Schnaubelt (TSV Kr.-Gleiberg), M75 Manfred Kronsbein LGV Marathon Gießen). Frauen: W 50 Inge Koch (TSV Bellersheim), W 55 Rosi Hausner (Treiser LWT), W 70 Noelia Pohl (TSG Leihgestern).  Alle elf Läufe bestritten: Konstanze Fleck, Renate Meinel, Frank Streuber, Jochen Keil (alle Treiser LWT), Peter Reim (KSG Dahlheim) und Anton Geißberger (MTV 1846 Gießen).

Der Vorstand des LA Kreis Gießen gratuliert allen Teilnehmern, der durch Vorstandsmitglied Rudolf Ehmig (Grußwort) vertreten war.  R.E.

 

Laufend Natur und Gemeinschaft erleben von Rudi Ehmig am 17.11.2015 23:59 Uhr
Laufend Natur und Gemeinschaft erleben

Gießener Anzeiger/ Foto: M. Bender

Dieses Motto gilt seit der Gründung des Lauftreffs TV Großen-Linden. Jetzt jährte sich der 40. Gründungstag, der mit zwei Ehrungen anlässlich der Zusammenkunft zur Veranstaltung 55+ am 8. November 2015, in der Vereinsturnhalle vorgenommen wurde.

Erstmals trafen sich am 26. Oktober 1975 dreizehn Personen zu einem Lauf. Vorher lief jeder für sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen. Das war die Geburtsstunde des Großen-Lindener Lauftreffs, den Horst Schaum federführend ins Leben rief. 

Die Prinzipien des Lauftreffs waren gleichfalls die DLV Vorgaben: Jeder eine Stunde nach verschiedenem Laufvermögen  in verschiedenen Gruppen mit Gruppenleitern und Betreu-ern. Alle beginnen und beenden gemeinsam ihre Laufstunde. Von Anfang an standen die Prinzipien der Förderung bzw. Erhaltung der Gesundheit im Vordergrund. Was nicht hieß, dass ambitionierte Läufer sich auch an Meisterschaften beteiligten und besonders dem Marathonlauf zugeneigt waren. So beteiligten sich zehn Jahre nach Gründung des Lauftreffs neun LT-Teilnehmer beim Frankfurter Höchst-Marathon. Darunter befand sich auch der achtzehnjährige Jörg König, der heutige Lindener Bürgermeister. Jörg König war auch der erste 100-Kilometerläufer des Lauftreffs, der 1986 diese Strecke in 9:18 Stunden bewältigte.

Auf vierzig bis fünfzig Läufer wuchs in den Folgejahren der Lauftreff an. Ein zusätzlicher Lauf- tag brachte dann an den Tagen  Mittwoch, Samstag und Sonntag noch weitere Gelegenheit, die Natur zu genießen, die Gemeinschaft zu fördern und den gesundheitlichen Aspekt zu nutzen. Im Durchschnitt sechzig und in der Spitze achtzig Aus-dauer Enthusiasten forderten die Verantwortlichen zur Umsicht und auch zu neuen Ideen.

Die sensible Läuferschar stellte auf verschiedenen Wegen, Waldrändern usw. Verschmutzungen und Verunreinigungen der Umwelt fest. So wurde dreiunddreißig Jahre lang im Frühjahr die Aktion „Saubere Landschaft“ gestartet und die Natur vom Müll befreit. Einen festen Platz im Terminkalender hatten die Läufe zum Dünsberg, zum Schiffenberg und am Nürburgring. Mit der Burgschule Großen Linden wurde als einer der ersten Lauftreffs in Hessen eine Kooperation eingegangen. Unter anderem wurde der jährliche „Trimm-Trab ins Grüne“ unterstützt. Weitere besondere Aktionen waren der Sternlauf zu der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Stuttgart und auch Läufe mit den Gästen aus der Japanischen Partnerstadt Walrabi. Ab 1997 wurde Walking und 2004 Nordic-Walking angeboten.

Das 40-jährige LT-Jubiläum bot Gelegenheit zwei Gründungsmitglieder, die jetzt noch  in Verantwortung stehen, zu ehren: Ingrid Nepp ist Mitglied im LT-Vorstand und Vertreterin der Frauen Walkinggruppe. Gerhard Weiß arbeitet seit 1988 im LT-Vorstand mit. Beide erhielten vom Kreisvorstandsmitglied Rudi Ehmig für ihre Verdienste im Lauftreff des TV Großen-Linden die Bronzene Ehrennadel des HLV. Ihre bis heute andauernde Mitarbeit wurde besonders herausgestellt. Das herausragende Engagement des Lauftreffleiters Horst Schaum wurde bereits in der Vergangenheit durch Ehrungen des HLV und DLV gewürdigt.

  R.E.  

 

Ehrenbrief des Landes Hessen für Volker Clarius (MTV 1846 Gießen) von Rudolf Ehmig am 23.09.2015 00:16 Uhr
+++ Ehrenbrief des Landes Hessen für Volker Clarius (MTV 1846 Gießen)


„Nichtsahnend in das Rathaus gelockt“

 

Es bedurfte keiner Überredungskunst, Volker Clarius zu „einem Gespräch“ mit der Gießener Oberbürgermeisterin, Frau Dietlind Grabe-Bolz, in das Rathaus zu locken. Für die Belange der Leichtathletik hat die im dreiundachtzigsten Lebensjahr stehende Ikone der Gießener Leichtathletik, nicht nur nach wie vor ein offenes Ohr, sondern immer noch auch einen Rat aus seinem immensen Erfahrungsschatz.


Es verdichtete sich zwar immer mehr ein Verdacht, als  er viele ihm nahestehende Leichtathletik -Freunde im Magistratssitzungssaal antraf und einen Platz in der Nähe der Oberbürgermeisterin zugewiesen bekam. Die Unsicherheit war trotzdem unverkennbar. Erst als es offiziell wurde, indem die Oberbürgermeisterin förmlich bekannt gab: „Ich möchte ihnen den vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier für sie verliehenen Ehrenbrief des Landes Hessen überreichen“, hatte er für die vielen „zufällig“ bereits vor dem Rathaus gesichteten Sportkameradinnen und Sportkameraden eine Erklärung.

In ihrer Laudatio ging die Oberbürgermeisterin insbesondere auf die Verdienste in der Leichtathletik, auch auf die Erfolge seiner Tochter Birgit, aber auch auf seine Verdienste, die er sich als Sportlehrer an der Gießener Liebigschule erworben hat, ein. Sie kennt ihn nicht nur als „Mister Leichtathletik“ von Gießen, sondern auch als seine frühere Schülerin. Sie erinnerte sich, dass er im Sport sehr streng war, aber auch in den anderen Fächern zielorientiertes Arbeiten verlangte.


Clarius` Wirken war in erster Linie „die Arbeit“ mit dem Athleten. Aber auch die ehrenamtliche, administrative Mitarbeit konnte er weder im Verein, noch im LAZ Gießen und auch nicht im Leichtathletik-Verband verhindern. Vom Leichtathletik-Verband wurde er bis zur Goldenen Ehrennadel des DLV und von der Stadt Gießen mit der Silbernen Ehrenplakette ausgezeichnet. Im sechszigsten Lebensjahr ist er aus gesundheitlichen Gründen aus dem Schuldienst ausgeschieden.  Sein damaliger Schulleiter bescheinigte ihm ein methodisches und überragendes organisatorisches Geschick. Die bedeutenden Erfolge der Schule bei Sportwettkämpfen in den letzten Jahren seien ihm zu verdanken.


Weitere Gratulanten waren der Stadtverordnetenvorsteher, Egon Fritz, der erinnerte, dass er als Nachfolger von Volker Clarius als Schulsportkoordinator an ihm gemessen wurde. Vom HLV-Kreis Gießen gratulierte Rudi Ehmig, der informierte, dass die Übergabe des Landesehrenbriefes lange überfällig war. Der Vereinsvorsitzende des MTV 1846 Gießen, Mehmet Tanriverdi, würdigte die Arbeit über Jahrzehnte für die Leichtathletik im MTV. Eckhard Paul gratulierte für das LAZ Gießen seinem Ehrenvorsitzenden und animierte ihn, noch für weitere Jahre mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Eine neue Bekanntschaft gab es mit der Liebigschule, da deren Leiter erst kürzlich ernannt wurde. „Ich musste mich über Volker Clarius erst einmal schlau machen“, so begann Dirk Hölscher seine Gratulation und berichtete, wie die Älteren ihren früheren Kollegen  charakterisierten. Es waren insbesondere die Erfolge der Liebigschule bei den Bundesfinalen „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin und der Aufbau eines Schulsportzentrums an der Liebigschule.


Seine Dankesrede begann Volker Clarius mit dem Bekenntnis, dass er von dieser Ehrung nichts wusste. Den Besuch seiner Enkelin Carolin sah er noch als eine persönliche Sache an, aber als die Tochter Birgit auftauchte, „schwante“ ihm etwas. Jetzt glaubte er nicht mehr an die vielen Zufälligkeiten. Er zeigte kurz seinen sportlichen Weg auf, der im MTV als Turner begann und als Handballer und Basketballer erfolgreich spielte. Bei der Leichtathletik blieb er hängen, und durch diese Sportart hat er überregionale Bekanntheit erreicht. Mit dem Hinweis, dass das Schifahren schon immer ein leidenschaftliches Hobby war und heute noch von ihm regelmäßig betrieben wird, rundete er die Schilderung seiner aktiven sportlichen Betätigungen ab.


R.E.

Deutsche Jugend-Meisterschaften Mehrkampf von Erich Grau am 24.08.2015 16:04 Uhr
+++ 10-Kampf "König unter Königen" der Leichtathletik

Hachborner Zehnkämpfer Julius Grau 17 Jahre, schließt Saison mit den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften ab. Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften U16 und U18 am Wochenende in Lage/Westf. zum Saisonabschluss mit herausragenden Leistungen

Als einziger Kreisathlet hatte es Julius Grau U 18 vom LAZ Gießen/TSG Lollar geschafft, sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu qualifizieren. Mit teilweise sehr guten Leistungen 14,99 Sek. (3. beste Zeit aller teilnehmenden Athleten) 110 Meter Hürdenlauf, 3,80 Meter Stabhochsprung (Einstellung seines eigenen Rekords), erkämpfte sich der Hachborner Steinmühlenschüler nach 2 kräftezehrenden  Wettkampftagen eine gute Plazierung. Die Ergebnisse im Einzelnen; 1. Wettkampftag: 100 m Sprint 11,78 Sek., Weitsprung 6,47 m, Kugelstoßen 11,64 m, Hochsprung 1,84 m, 400 m Lauf 53,78 Sek., 2. Wettkampftag: 110 m Hürdenlauf 14,99 sek., Diskus 32,87 m, Stabhochsprung 3,80 m, Speerwurf 42,28 m, 1500 m Lauf 5:08,04 Min. Von 49 Teilnehmern erreichte Julius Grau einen beachtlichen 14. Platz, mit einer guten Punktzahl von 6.204 Punkten. 

"Mein Ziel war es schon unter die Top 10 zu komen, jedoch war nach den Vielstarts in der Sainson 2015 ( Hessische, Süddeutsche, Deutsche Einzelmeisterschaften, dann die ganzen Qualifikationswettkämpfe und Vorbereitungswettkampfe) ein bisschen die Luft

raus, im abschließenden 1500 Meter Lauf waren meine Oberschenkel total zu, es ging rein gar nichts mehr. Der Termin für die 10-Kampf DM ist sehr spät angesetzt. Im Weitsprung, im Hochsprung und im 1500 Meter Lauf konnte ich leider nicht an meine Bestleistungen anknüpfen und das hätte ich hier gemußt, bei der sehr starken Konkurrenz aus ganz Deutschland", sagte Grau nach dem Wettkampf. "Letztendlich bin ich aber zufrieden mit dem Ergebnis und es war wieder ein mega, tolles Erlebnis, mit den besten 10-Kämpfern zusammen hier in Lage, 2 Tage, die durch kollegiale Geschlossenheit und gegenseitige Wertschätzung geprägt waren, einen Wettkampf auf DM Niveau zu bestreiten. Da hilft jeder Jedem, da werden Tipps weitergegeben, da wird mit dem Anderen gelitten aber auch gefreut und der "Konkurrent" wird, wenn er schwächelt, angefeuert. Das alles kam dann auch in der 11. Disziplin, der schönsten Disziplin zum tragen, der ausgelassenen, freudigen Ehrenrunde mit all den Kollegen aus ganz Deutschland. Das ist es was den 10-Kampf für mich so faszinierend macht."

"Nach meinem Urlaub, den ich jetzt verdienter Maßen angehe, werden wir uns, die Trainer und ich, zusammensetzen und alles analysieren um dann die nötigen Stellschrauben zu drehen, die ein noch besseres Ergebnis bringen können", fügte der Hachborner Vorzeigeathlet noch an.

Anecdote am Rande: Strahlender Sonnenschein, Temperaturen um die 30° und eine hervorragende Organisation (die Lagener können einfach 10-Kampf) boten der 

Nachwuchselite im Mehrkampf einen würdigen Rahmen. Jedoch sehr stark böiger Wind/Sturm, machten es den Weitspringer am 1. Tag und den Stabhochspringern am 2. Tag sehr, sehr schwer, einen optimalen Anlauf zu definieren. Insbesondere die Stabhochspringer wurden am 2. Wettkampftag massiv behindert. Da wurde die Latte von starken Sturmböen heruntergeweht, die Stäbe wurden wärend des Anlaufes durch Sturmböen bei Seite gerissen. Um den Stabhochsprung nicht zu einem Lotteriespiel werden zu lassen, befürwortete das Oberkampfgericht einen unorthodoxen Vorschlag der Zuschauer. Alle Zuschauer, die mit einem Wohnmobil angereist waren, wurden aufgefordert, ihr Wohnmobil, in Form eines Windschutzwalls gegen den Wind, auf dem Stabhochsprunggelände, zu postieren. Die starken Sturmböen wurden nach dem Prinzip von Wellenbrechern gebrochen und im Innenraum konnte den "Stabern" ein halbwegs, für alle fairer Wettkampf angeboten werden. Hier wurde eine  Entscheidung für den Sport und zum Wohle des Athleten getroffen, formlos und unbürokratisch, Hut ab!

Der Junioren- Weltmeister und Weltrekordhalter  Niklas Kaul USC Mainz dominierte mit 7.647 Punkten die Konkurrenz und wurde Deutscher Meister der U18.-Fotos Jörg Hartenberger Eintracht Frankfurt; 10-Kampf DM 2015 Lage-

Der gesamte Vorstand des HLV Kreis Gießen gratuliert seinem Kreisathleten Julius Grau, den Trainern/Innen und Betreuern ganz herzlich zu diesem beachtlichen Erfolg










 

Deutsche Mehrkampfmeisterschaften von Erich Grau am 21.08.2015 10:34 Uhr
+++ Deutsche Mehrkampfmeisterschaften U16 / U18 in Lage/Westf.


Am Wochenende (22./23. August) treffen sich in Lage Deutschlands beste Nachwuchs-Mehrkämpfer der Altersklasse U16 und U18 im Carl-Heinz-Reiche-Stadion und streiten um die sechs nationalen Titel, die vergeben werden.

Mit am Start unser Kreisathlet Julius Grau, 17 Jahre vom LAZ Gießen Stadt und Land, im Zehnkampf der U18. Neben vielen jungen Mehrkampftalenten wird auch der prominenteste Starter, U18 Weltmeister Niklas Kaul, seine herausragende Saison in Lage abschließen.


Der gesamte Vorstand des HLV Kreis Gießen wünscht Julius Grau und allen anderen Mehrkämpfern und Mehrkämpferinnen zwei verletzungsfreie Wettkampftage und viel Glück bis zur letzten Disziplin

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Updates:

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Updated: 30.05.2018

- Vereinsupdate: TSV 1907 Londorf

- Vereinsupdate: LAZ Gießen - TV 07 Watzenborn-Steinberg

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Ausschreibungen:

Updated: 25.09.2018

- Kreis Crossmeisterschaften

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- Kreis-Mehrkampfmeisterschaften U14-U12 und Linden Cup U10

- Kinderleichtathletik



Ergebnisse:

Updated: 22.09.2018

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- Kinderleichtathletik

- Kreis-Mehrkampfmeisterschaften U14-U12 und Linden Cup U10

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