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16x50m Staffeln Schulsportveranstaltung

25.08.2018
Kreis-Mehrkampfmeisterschaften U14-U12 und Linden Cup U10

Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

+++ Gemeinsamen Kreismeisterschaften (Wetzlar und Giessen) auf den 11. August verlegen.      +++ Kreiseinzelmeisterschaften für Jugend U14, und Kinder U12 am S amstag , den 19.05.2018 im Stadion Alten - Buseck am Riegelweg      

Theo Albach feierte seinen 80. Geburtstag. Zu seiner aktiven Zeit „der Renner“ im Kreis und Bezirk Gießen. von RE am 19.04.2018 09:59 Uhr

+++ Theo Albach feierte seinen 80. Geburtstag. Zu seiner aktiven Zeit „der Renner“ im Kreis und Bezirk Gießen.

Der gebürtige Reiskirchener hatte in seiner Jugendzeit einige talentierte Sportkameraden um sich vereint. Aus dem allgemeinen Mehrkampftraining kam die Erkenntnis, dass in der Ausdauer das größte Potential steckt. Über vordere Platzierungen bei den ersten heimischen Langläufen kamen die ersten Erfolge auf der Bahn über 3000m und 5000m in der Jugendklasse. Eine zeitaufwendige Angelegenheit zur damaligen Zeit mit Fahrten nach Süd- und Nordhessen, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen war. Ein Grund sich 1958 mit 20 Jahren dem VfB 1900 Gießen anzuschließen, wo er mit Herbert Steinhof und Rudi Stelz leistungsstarke Laufkollegen vorfand und mit ihnen eine schlagkräftige Mannschaft bilden konnte. Dies wurde im Jahr darauf bestätigt; der Titel Hessenmeister im Waldlauf mit der Mannschaft wurde erreicht. Bei den deutschen Waldlaufmeisterschaften wurde Platz sechs belegt. 1960 wurden in Aßlar die hessischen Waldlauf Meisterschaften ausgetragen und der Heimvorteil brachte ihm einen Treppchen Platz. Als dritter stand er neben dem legendären Ludwig Müller, der als -Held von Augsburg- in die deutsche Leichtathletik Geschichte einging. Im gleichen Jahr stand er als Vizemeister bei den Hessenmeisterschaften über 5000m auf der Bahn, erneut auf dem Treppchen.

Der Wald war das bevorzugte Trainingsgelände, aber für das Tempotraining wurde eine Aschenbahn benötigt. Und eine solche war es buchstäblich, denn Kunststoffbahnen befanden sich erst im Entstehen. In Bückeburg verbrachte er 1961 die Bundeswehrzeit, und lief dort, wie er berichtete, „alles in Grund und Boden“. Gelegentliche Dienstbefreiungen waren für den Soldaten die Belohnung. Eine Förderung in einer Sportkompanie lehnt er ab, zu sehr war er mit der Heimat verbunden.

Einen Bezirksrekord über 5000m lief er beim Vergleich der Gießener Partnerstädte in 1962 mit 14:50 Minuten in Versailles. Ein Bruch des Mittelfußes zwang ihn zu einer Pause, bevor er 1964 sich wieder mit den international eingesetzten Läufern wie Karl Eyerkaufer, Wolfgang Letzerich und Lutz Philip messen konnte.

Durch die Heirat im Jahre 1964 wurde er Ruttershäuser und die umliegenden Wälder sein neues Trainingsgelände. Zu ihm gesellten sich Ausdauersportler wie Reinhard Schreiner, Falko Will, Gerhard Oßwald und Norbert Ludwig, die in der Woche ein Pensum von 150 bis 180 Km in bis zu 9 Trainingseinheiten absolvierten. Auch Gießener Sportstudenten hatten sich angeschlossen. In den Jahren 1965 bis 1969 musste er verletzungsbedingt etwas kürzer treten, aber ein Siegläufer im heimischen Raum war er noch allemal. Trotzdem, so erzählt er mit Stolz, unterbot er in 1969 erstmals die 31 Minutengrenze über 10 000m, die im Folgejahr mit 30:09 Minuten seine Bestmarke bildete. Mit dieser Zeit löschte er die ehemalige Rekordmarke von Rudi Stelz und behielt sie 20 Jahre lang. Das Jahr 1972, er war 34 Jahre alt, war mit fünf Bestleistungen sein erfolgreichstes Jahr. Danach kam durch Ischiasbeschwerden bedingt die Aufgabe des Leistungssports.

Seine sportliche Bilanz kann sich rückblickend sehen lassen: 14 x Kreismeister, 12 x Bezirksmeister, 2 x Hessenmeister und 1 x Deutscher Meister. Auf diese Zeit schaut er gerne zurück, bevor er mit Wehmut klagt, dass heute die Mittelstrecken vernachlässigt werden und mehr auf die Marathonstrecke gesetzt wird.

Der Privatmann Theo Albach ist nach wie vor noch gerne Hobbygärtner. Mit den anderen Aktivitäten muss er mittlerweile kürzer getreten. Körperliche Einschränkungen zwingen ihn dazu. Gesellschaftlich ist er „noch voll drin“, auf Familien- und Kameradentreffen freut er sich. Im Kreise seiner ehemaligen Konkurrenten und Freunden hat er auch zu seinem Achtzigsten auf sein und das Wohl der Gäste das Glas erheben.

R. E.

Ehrungen bei der Mitgliederversammlung des LAZ Gießen. von Sven Hölkeskamp am 19.04.2018 09:56 Uhr

+++ Ehrungen bei der Mitgliederversammlung des LAZ Gießen.

DLV Gold für den Gießener HLV Kreisvorsitzenden Eckhard Paul, HLV Gold für Reinhard Böttner und DLV Silber für Jörg Theimer.

Einen würdigen Rahmen für die vorgenommenen Ehrungen bildete die LAZ Mitgliederversammlung, die Mitte April durchgeführt wurde. Vom LA Kreis Gießen war Rudi Ehmig mit Urkunden und Nadeln erschienen und das HLV-Präsidiumsmitglied Wilfried Bluhm war speziell für die vorzunehmende Ehrung angereist. Die hochrangige Auszeichnung für den Gießener Kreisvorsitzenden Eckhard Paul wurde von R. Ehmig mit der Nennung der Jahre ehrenamtlicher Tätigkeiten auf verschiedenen Positionen im LA-Kreisverband, im LAZ Gießen und seinem Verein dem VfB 1900 Gießen gewürdigt. Wilfried Bluhm bekannte bei der Aushändigung der Urkunde seine Gänsehaut über die Goldene DLV Nadel für die Länge der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Über die Kinder kam E. Paul mit der Leichtathletik in Kontakt. Aus der väterlichen Betreuung, kam beizeiten das Interesse aktiv im Leichtathletikgeschehen mitzuwirken. Als Mittdreißiger begann er ab 1982 als Kampfrichter bei Veranstaltungen mitzuhelfen. Ausbildungen als Starter und für die Zeitnahme machten ihn bald zu einem Spezialisten, so wie ihn heute noch das „laufende Volk“ kennt. Bald kam das Amt des Kampfrichterobmannes dazu, den LAZ Vorsitz übernahm er und gab ihn nach dreiundzwanzigjähriger Amtszeit erst dieses Jahr ab. Seit 1995 ist er im Vorstand des LA-Kreises Gießen tätig. Zunächst als stellvertretender Vorsitzender, und die letzten 15 Jahre als Vorsitzender.

Reinhard Böttner ist das Urgestein im TV Großen-Buseck und die Integrationsfigur für die Leichtathletik. Er „lebt“ die Leichtathletik. In seinen aktiven Jahren war er Mehrkämpfer und kam auch zu Meisterschaftsehren auf Landesebene. Seit 1982 ist der in 1942 geborene auf verschiedenen Positionen in der Leichtathletik tätig. Sowohl als Übungs-, als auch als Abteilungsleiter ist er seit dieser Zeit tätig. Achtzehn Jahre war er als Sportwart in seinem Verein für den ganzen Sportbetrieb zuständig. Es war nicht nur der leichtathletische Übungs- und Wettkampfbetrieb, sondern auch „das ganze drum herum“ was Reinhard Böttner bewerkstelligte und sich zu einem unentbehrlichen Sportkameraden machte.

Jörg Theimer - in 1971 geboren- begab sich im Schülerbereich u. a. auch in die Fittiche von Reinhard Böttner. Er war Mitglied einer starken Schülergruppe und zählte zum talentierten Nachwuchs. Mit sechzehn Jahren bereits übernahm er als Schülerkoordinator im LAZ Gießen Verantwortung. Auch im Vorstand des Leichtathletik Kreises Gießen wirkte er als Jugendwart von 2000 bis 2008 mit. Im hessischen Leichtathletikverband war er im Jugendausschuss mehrere Jahre tätig gewesen. Gleichzeitig versah er im LAZ Gießen die Positionen des Webmasters, des Pressewarts und als Projektleiter Silvesterlauf. Sein Interesse gilt besonders der Berichterstattung in Wort und Bild. Bei Veranstaltungen im heimischen Raum ist er stets zugegen, um die Leichtathletikszene bildlich festzuhalten. Sein Objektiv ist auf das Besondere gerichtet und ergänzt die Sachkunde seiner Berichterstattung. Damit ist der siebenundvierzigjährige fast die Hälfte seines Lebens ehrenamtlich tätig.

Foto: Von links: Jörg Theimer, Wilfried Bluhm, Eckhard Paul, Reinhard Böttner, Rudi Ehmig

R. E.

Leichtathletik-Hallen-Masters-Europameisterschaften von Erich Grau am 10.04.2018 16:21 Uhr

+++ Dreimal Bronze für Heidrun Neidel

(red). Die für die TSG Leihgestern startende Geherin Heidrun Neidel hat bei den Leichtathletik-Hallen-Masters-Europameisterschaften in Madrid die Bronzemedaille in ihrer Altersklasse W 70 im 3000-m-Hallengehen hinter zwei Französinnen gewonnen. Drei Tage wurde an gleicher Stelle das 5 km-Straßengehen ausgetragen.

Bei schwierigen Witterungsbedingungen (nur acht Grad und starker Wind) gewann Neidel ihre zweite Bronzemedaille. In der Teamwertung der Klassse W55 erreichte sie die die dritte bronzene Plakette gemeinsam mit Dräger und Gensel. Insgesamt beteiligten sich 85 Athletinnen an den GeherWettbewerben in der Halle und auf der Straße.

Der gesamte Vorstand des HLV Kreis Gießen gratuliert zu dieser herausragenden Leistung

Qualifikationsleistungen HM von Erich Grau am 28.03.2018 15:57 Uhr

+++ Qualifikationsleistungen für Hessische Meisterschaften abgeschafft!

Nach Beratung im Jugend- und im Leistungssport-Ausschuss hat am 21.03.2018 das HLV-Präsidium entschieden die Qualifikationsleistungen für Hessische Meisterschaften ab sofort abzuschaffen und die Teilnahme über eine maximale Anzahl von Athleten/innen zu regeln.

Bei der Meldung ist eine Vorleistung, des Meisterschaftswettbewerbes entsprechend, anzugeben. Diese kann in den letzten 24 Monaten vor dem Meldeschluss erbracht worden sein. Meldungen ohne Vorleistung werden anerkannt, wenn dadurch die maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten wird.

Weitere Details regeln die Ausschreibungen der jeweiligen Meisterschaften unter Wettkampfsport -> HLV Termine.

Laufen – ein Leben lang von R.E. am 19.03.2018 08:59 Uhr

+++ Laufen – ein Leben lang, Leni Elbing geht (es) mit achtzig noch recht gut.

Im fortgeschrittenen Alter vom LAUFEN zum GEHEN.

Als Jugendliche kam sie mit den Teilnahmen bei den Turnfesten mit der Leichtathletik in Kontakt. So richtig läuferisch betätigte sie sich erst um das dreißigste Lebensjahr. Mit einem Volkslauf in Staufenberg im Jahr 1970, damals war die Frauenstrecke auf 1000m beschränkt, fing es an. So richtig durchgestartet ist sie ab 1975, wo sie als Mitglied der LGV Marathon Gießen mit Gleichgesinnten regelmäßig trainierte. Im Folgejahr bestritt sie bereits ihren ersten Marathonlauf. Unzählige Meisterschaftswettbewerbe auf hessischer und deutscher Ebene sollten folgen. Mit Lydia Backes und Helma Kaus befanden sich weitere Ausdauerspezialisten in der LGV, folglich war man auch mit der Mannschaft sehr erfolgreich. Ihr Bezirksrekord im Marathonlauf von 9:44,56 Std. hat heute noch Bestand.

Volkslaufveranstaltungen im heimischen Raum ohne Leni Elbing waren Seltenheit. Am Limeslauf in Watzenborn-Steinberg beteiligte sie sich 20 Mal in Serie an allen drei Läufen. Sieben Mal war sie Teilnehmer am Rennsteiglauf. Auch bei Meisterschafts Wettbewerben auf der Bahn und der Straße war sie erfolgreich: So nahm sie von 1975 bis 1985 an elf deutschen Marathonmeisterschaften teil und lief 1978 mit 3:08,01 Std. ihre Bestzeit. Bei den Weltmeisterschaften der Senioren in Hamburg im Jahre 1979 ging sie auf den Strecken 1 500 m, 5 000m, 10 000m und Marathon gleich viermal an den Start. An den Kreis- bis zu den deutschen Meisterschaften war sie jährlich beteiligt, dabei fand sie sich stets in der Ergebnisliste als Sieger, mindestens auf einem vorderen Rang verzeichnet.

Mit Beginn des neuen Jahrhunderts erkrankte ihr Ehemann und verstarb im Jahre 2002. Bedingt dadurch musste die gelernte Kindergärtnerin mit den Laufaktivitäten kürzertreten. Ab 2008 war sie wieder „voll im Rennen“ und erreichte, nun in der W 70 startend, Hessenmeisterschaften über 800m, 1 500m und 5 000m und drei deutsche Vizetitel.

Einige Trainingsstürze mit Knochenbrüchen auf schwierigen Bodenverhältnissen bewogen sie danach nicht mehr mit dem vollen Lauftempo, sondern walkend ihre Kondition aufzubessern. Sie fand „Geschmack“ am Geher-Sport und schloss sich den Wettkampfgehern an. Im Jahre 2011 gab es auch schon die ersten Geher Erfolge; Erste Über 3 000m auf der Bahn und über 5000m auf der Straße und Silbermedaille mit der Mannschaft bei den European Veterans. Einen schönen Erfolg verbuchte sie mit der Goldmedaille in der W75 bei den Europa Meisterschaften im 10 km Straßengehen in Upice/Tschechien. Ein Jahr später kam sie mit einer Silbermedaille im 10 Km Straßengehen und mit einer Bronzemedaille im 3 000m Hallengehen aus Budapest zurück. Ganz besonders stolz ist sie auf ihre Urkunde „Diploma Silver Medalist“, die sie 2015 aus Torum/Polen mit nach Hause brachte.

In diesem Jahr blickt Leni Elbing auf 50 Marathonläufe und unzählige Lauf- und Geher Wettbewerbe zurück. Ans Aufhören denkt sie noch nicht, im Gegenteil. Am 18. März wurde sie achtzig, und in der W80 will sie nochmal angreifen. Der erste Schritt ist getan, ein erster Platz bei den „Hessischen“ in der W 80 im 3 000m Bahngehen. Dies war ihr eigenes Geburtstagsgeschenk, die üblichen neuen Laufschuhe werden für sie wieder das Standartgeschenk sein.

Martin Theimer mit der silbernen Ehrennadel des DLV geehrt von R.E. am 12.03.2018 11:39 Uhr

+++ Innerhalb der Mitgliederversammlung des TV Großen-Buseck wurde Martin Theimer mit der silbernen Ehrennadel des DLV geehrt.

Die vereinseigene Turnhalle war am 10. März der Versammlungsort der Mitgliederversammlung des TV Großen-Buseck. Anwesend waren auch Vertreter verschiedener Verbände die Ehrungen vornahmen, darunter auch Rudi Ehmig vom Leichtathletik Kreis Gießen, der das Engagement von Martin Theimer würdigte.

Rudi Ehmig skizzierte den Werdegang Martin Theimer`s von der Schülerzeit als Nachwuchs-leichtathlet bis zur heutigen Zeit. Bereits als junger Erwachsener trainierte und betreute er Schülergruppen und fungierte im LAZ Gießen Stadt und Land als Schüler Koordinator. Zusätzlich übernahm er das Amt des Geschäftsführers im LAZ.

Der Ämter nicht genug, übernahm er auch noch die Geschäfte des Kassenwartes im Leichtathletik Kreis Gießen. Diese Positionen führte er acht Jahre, von 2003 bis 2010, durch. Berufliche Neuorientierung veranlasste ihn zur Amtsaufgabe im Leichtathletik Kreis Gießen. Im LAZ war er weiterhin gefordert, an der Basis wollte er weiter geben, was man ihm in seiner Jugend zuteilwerden ließ.

Sein ehrenamtliches Engagement wurde bereits 1999 mit HLV Bronze und 2010 mit HLV Silber gewürdigt. Die Leichtathletik bleibt weiterhin im Hause, die elfjährige Tochter trat in die Fußstapfen des Vaters. Auch ein Grund sich künftig vermehrt in die Belange des LAZ einzubringen.

R. E.

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Updated: 03.05.2018

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Ausschreibungen:

Updated: 27.04.2018

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- Kreis-Mehrkampfmeisterschaften U14-U12 und Linden Cup U10

- Kreismeisterschaften Senioren u. 800m

- Kinderleichtathletik Hallensportfest U8 U10 Beginn 09:30 h

- Regionsmeisterschaften Männer, Frauen, Jugend und Schüler/innen über die Langstrecken



Ergebnisse:

Updated: 19.05.2018

- Kreiseinzelmeisterschaften für Jugend U14 und Kinder U12

- Kreishallenmeisterschaften U12 bis U14 Hallensportfest U10 und U16

- Herbstmeeting

- Offene Senioren Kreismeisterschaften mit 800 m U14 und U12

- Kreis Einzelmeisterschaften U12 U14