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Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

      +++ Ankündigung! Herbsttagung HLV Kreis Gießen 07.12.2018 in Linden      

Nationale Bahneröffnung Wetzlar von Erich Grau am 06.05.2015 11:39 Uhr

+++11, 69 Sekunden zum 19. Geburtstag

Lisa Mayer beschenkt sich selbst mit Topzeit / Hochkarätiges Feld in Wetzlar / Reihenweise starke Speerwurfleistungen                                                                                                                                      

Robin Katzer (LAZ Gießen) belegt im Hochsprung der Frankfurter Daniel Sturma (1,92 m).     Foto: Schmidt(ras). Es war schon ein illustres Starterfeld mit unzähligen Landesmeistern und DM-Teilnehmern, das sich zur nationalen Bahneröffnung in Wetzlar eingefunden hatte. Mit der Frankfurterin Claudia Rath war sogar eine Siebenkämpferin der Weltspitze am Start. Und an Höhepunkten fehlte es nicht. So verfehlte Niklas Kaul vom USC Mainz mit 76,21 m nur um 59 cm den deutschen Rekord im Speerwurf der U18. Aber auch die beiden heimischen Sprintasse Lara Matheis von der TSG Wieseck und besonders Lisa Mayer von der LG Langgöns-Oberkleen setzten in der Domstadt Glanzpunkte.

Ihr schönstes Geschenk bereitete sich Lisa Mayer an ihrem 19. Geburtstag selbst               und startete mit 11,69 Sekunden über die 100 m in die Saison. Zwar zählt die Bahneröffnung nicht zu den Nominierungswettkämpfen für die U20 EM in Eskilstuna/Schweden, aber die geforderte Zeit von 11,80 Sekunden unterbot die Germanistik- und Geographiestudentin damit schon einmal deutlich. Mayer, die auch bei den Kreismeisterschaften am kommenden Wochenende sowie bei der Stadioneinweihung in Langgöns antreten wird, freute sich nach dem gelungenen Saisoneinstieg: „Wir hatten auf eine Zeit von 11,85 bis 11,90 spekuliert, deshalb sind die 11,69 ein perfektes Geburtstagsgeschenk. Für die EM möchte ich mich aber in der Staffel und über 200 m Mitte Mai in Pliezhausen qualifizieren“.

Lara Matheis, die sich in der Vorsaison über die Sprintgerade auf 11,77 Sekunden steigern konnte, zeigte im Vorlauf 12,12 und beim Finale 12,21. Über die 200 m musste sich Matheis (24,73) der Mehrkämpferin Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt/24,32) in einer derer Zuckerdisziplinen geschlagen geben.

Einen sehr guten 200 m Lauf zeigte auch Luca Schmitt (TSG Wieseck) mit der drittschnellsten Frauenzeit von 26,01 Sekunden. Über 100 m sprintete Schmitt nach dem Finalverzicht von Mayer im U20-Endlauf mit 12,31 die zweitschnellste Zeit.

Weit ging es beim Speerwurf der Frauen. Mit Christina Kiffe (ASC Darmstadt) trat eine im Jugendbereich international bewährte Siebenkämpferin an und gewann den hochkarätig besetzten Wettbewerb mit 48,87 m vor Theresa Pohl (42,83) von der LG Wettenberg, die zudem als Weitsprungdritte 5,07 m erreichte.

Einen hochkarätigen Neuzugang hat das LAZ Gießen mit Johanna Michel im Hochsprung, die mit 1,69 m einen standesgemäßen Einstieg in Wetzlar ablieferte. Im Kugelstoß war Mona Althenn (LG Wetzlar/14,36) einmal mehr nicht zu schlagen. Ruth Brückel von den TSF Heuchelheim erreichte im Diskusring gute 30,31 m.

Beim Weitsprung der U20 siegte Leandra Staffa (Eintracht Frankfurt/5,15) vor den LGLO-Athletinnen Frederike Rawe (5,06) und Jennifer Maedicke mit 5,02 m, und in der weiblichen U18 lief die Alten-Buseckerin Franziska Bock, die mittlerweile für den TV Waldstraße Wiesbaden antritt, mit 2:30,57 Minuten die schnellsten zwei Runden aller Frauenklassen.

Nach der persönlichen Bestleistung von 5,39 m in der Vorwoche in Friedberg, setzte Anna Schwarz (LGLO) diesmal mit 5,04 m den weitesten Sprung der zehn U18 Teilnehmerinnen in der Sandgrube. Den Hochsprung der U18 gewann Catherina Werdecker (LAZ Gießen) mit 1,56 m. Im Kugelring bot Merle Schneider (TSG Wieseck) bei den Schülerinnen der W15 gute 10,10 m an.

Bei den Männern kam Adrian Becker (LAZ Gießen) mit 6,46 m hinter Dominic Johnson (ABC Ludwigshafen/7,02) auf Rang zwei im Weitsprung. Nur ein gültiger Versuch genügte dem Drehstoßtechniker Tobias Kretzschmar (LAZ Gießen) mit 15,02 m zum Sieg im Kugelring.

Den Speerwurf der Männerklasse entschied der Ebersgönser Nico Althenn (LG Wetzlar/61,93) für sich. Becker (56,84) und Jan Billek (TSF Heuchelheim/52,70) wurden Dritter und Vierter.

Beim Hochsprung der U20 musste sich Robin Katzer (LAZ Gießen/1,86) dem Frankfurter Daniel Sturma (1,92) geschlagen geben. Die Tagesbestweite im Diskusring ging an Manuel Kretzschmar (LGLO) mit 38,38 m. Mit dem Speer wurde Kretzschmar mit 49,51 m Dritter.

Bei den 18-Jährigen setzte beim Hochsprung der auch im Speerwurf hervorragende Niklas Kaul (USC Mainz) mit 1,95 m die Maßstäbe. Julius Grau (LAZ Gießen) wurde mit 1,83 m Zweiter.

Christopher Nagorr (LAZ Gießen) beschränkte sich nach Verletzungsproblemen im Vorfeld auf zwei Wurfdisziplinen. Beim Diskuswurf siegte der Mehrkampf- und Hürdenspezialist mit 40,90 m und bei dem durch den von Kaul (76,21) geprägten Speerwurf wurde Nagorr mit 50,19 m Dritter. Ganz stark präsentierte sich auch Mike Schneider (LG Wettenberg/13,91) bei seinem Sieg beim Kugelstoß der Altersklasse.

-Robin Katzer Hochsprung LAZ Gießen; Foto: Schmidt-

Der gesamte Vorstand des HLV Kreis Gießen gratuliert allen TeilnehmernInnen zu den hervorragenden Leistungen

Regionsmeisterschaften Blockwettkampf U16 + U14 von Erich Grau am 01.05.2015 12:15 Uhr
+++Sehr gute Wettkämpfe von Clara Wüsten und Björn Langer in Gießen West

Mehr als 200 junge Leichtathleten/Innen aus 35 Vereinen fanden sich, am Samstag 25. April in Gießen, zu den Regionsmeisterschaften im Blockwettkampf der Altersklassen U16 + U14 ein und rangen um Mittelhessentitel sowie die Qualifikationen zur Teilnahme an den hessischen Blockwettkämpfen Anfang Juni in Fulda. Bei Alisia Jordan, TV Jahn Neufhof, ging der Blick gar zur Block-DM in Lübeck.

Viele fleißige Hände des HLV Region Mitte sorgten für ein hervorragend präpariertes Leichtathletikstadion. Selbst Mitarbeiter des Gartenbauamtes der Stadt Gießen opferten ihren freien Samstag und legten bis kurz vor Beginn des Meetings noch mit Hand an. Das zeigt den hohen Stellenwert, den die Jugendleichtathletik in der Stadt Gießen genießt. "Es ist ein wundervolles Bild, so viele Jugendliche im Stadion Leichtathletik treiben zu sehen (bis zu 20 Teilnehmerinnen besetzte Mädchenklassen) und beflügelt uns, vom HLV Kreis Gießen, auch in Zukunft die Leichtathletik tatkräftig zu unterstützen" sagte Erich Grau, Sportwart HLV Kreis Gießen.

Neben den oben erwähnten Athletin/Athleten, bekamen die vielen, leichtathletikbegeisterten Zuschauer weitere hervorragende Leistungen geboten.

Bei Alisia Jordan vom TV Neuhof ging der Blick ganz klar Richtung Block-DM in Lübeck. Im Bereich Lauf der W15 glänzte Jordan mit 2582 Punkten und erfüllte damit bereits zu Saisonbeginn die Punktenorm (2375) zur Teilnahme an den deutschn U16-Blockwettkämpfen im September. Bei einer 2000 Meter Zeit von 7:34,00 Minuten kann sich Jordan nun in Ruhe daruf konzentrieren, die Zusatznorm von 7:10,00 für Lübeck zu erfüllen.

Hinter Marie-Luca Jahn TV Flieden 2396 Punkte, landeten im Block der Altersklasse die Zwillinge Inga Lena Schneider 2200 Punkte und Anne Lotte Schneider 2192 Punkte, beide Athletinnen von der LG Langgöns-Oberkleen, auf den Plätzen drei und vier. Damit überbot das Duo locker die Punktenorm für die hessischen Blockwettkämpfe und bei 2000 Meterzeiten von 8:20,22 und 8:21,26, dürfte es ihnen nicht schwer fallen, eine der zusätzlichen Landesnormen von 8:20,00 über 2000 Meeter oder 2:45,00 800 Meter, für Fulda zu unterbieten.

Im Block Sprint der W 14 sicherte sich neben der Siegerin Johanna Friedrich SG Johannesberg 2393 Punkte, mit Yolanda Mühl von der TSF Heuchelheim auch die Zweitplacierte die Teilnahme an den hessichen Blockmeisterschaften Ende Mai in Fulda. Bei 2258 Punkten gelang Mühl im Hochsprung mit 1,46 eine persönliche Bestleistung, die der Heuchelheimerin 481 Einzelpunkte bescherte. Nur knapp verpassen Hannah Ulferts 2181 Punkte und Kyra Seidlmann 2167 Punkte, beide TV Großen-Linden, als Dritte und Vierte die 2250 Punkte für die A-Norm für Fulda. Ulferts lieferte erwartungsgemäß ihre stärkste Leistung mit 1,42 im Hochsprung ab und Seidelmann setzte ihr Ausrufezeichen mit 4,54 Meter im Weitsprung. Im Block Wurf der Klasse gingen die ersten beiden Plätze an Victoria Sieber, TSV Nauborn, 2174 Punkte und Joanna Johnson 2088, TSF Heuchelheim. Johnson verpassete zwar die A-Norm 2150 Punkte für das Hessenfinale, hat aber trotzdem gute Chancen, als eine der 40 Punktbesten teilzunehmen.Bei den 13 und 12-jährigen zählen für die Block Hessischen nur die Punktleistungen. Für Fulda bereits bestens gerüstet scheint Clara Wüsten vom TV Großen-Linden, die in Gießen mit 2341 Punkten im Sprint/Sprung Block der W13 auftrumpfte. Neben 1,42 Meter im Hochsprung, gelang Wüsten auch über 60 Meter Hürden 10,74 Sekunden, im 75 Meter Sprint 10,71 Sekunden und im Weitsprung 4,56 Meter, gute Mehrkampfergebnisse. Als Regionsdritte kam Friedericke Cramer TV Waldgirmes auf gute 2172 Zähler. Mit 10,79 Sekunden über die Hürden erreichte auch Cramer ein Einzelergebnis über 500 Punkte.

Über die 800 Meter lief Kira Pasanbegovic vom LAZ Gießen Stadt und Lnd mit 2:46,36 Minuten zwar die drittschnellste Zeit der 19 Jahrgangsteilnehmerinnen im Bereich Lauf der W12, aber trotz guter 1945 Punkte musste sie sich letztlich mit Regionsrang vier begnügen. Durch Lilly Riehm ging im Sprint/Sprung Platz drei an das LAZ Gießen Stadt und Land. Riehm erzielte bei 1846 Punkten mit 3,82 Meter im Weitsprung ihr bestes Ergebnis. Lorenz Krah TSF Heuchelheim gelang im Block Lauf mit 2244 Punkten die beste Tagesleistung der M15. Seine beste Leistung zeigte Krah im 100 Meter Sprint bei 1,1 Meter/Sek. Gegenwind in 13,12 Sekunden.

Im Block Wurf der M13 gewann Tim Schneider LG Wettenberg mit 1943 Punkten den Regionstitel . Schneider wuchtete die Kugel auf  8,52 Meter und setzte auch im Diskusring mit 25,86 die Akzente. Im Bereich Sprint/Sprung der 13-jährigen bot Leo Galfe vom LAZ Gießen Stadt und Land mit 2220 Punkten ein gutes Resultat. Den dritten Klassenrang sicherte sich Galfe mit 10,76 Sekunden über die 80 Meter Hürdenstrecke und mit 30,44 Metern beim Speerwurf.

Bei den Zwölfjährigen gab es durch Björn Langer LG Wettenberg mit 2231 Punkten im Block Sprint einen weiteren heimischen Titelgewinn. Langer imponierte durch 33,85 Meter im Speerwurf und 10,62 Sekunden über 60 Meter Hürden. Knapp an der 2000 Punktemarke vorbei schrammte Niclas Theiss LG Langgöns/Oberkleen als Dritter mit 1978 Punkten und punktete dabei im Hochsprung mit hervorragenden 1,46 Metern. Seinen einzigen Regionskonkurrenten im Block Wurf der M12 hielt Lennart Wehrum vom LAZ Gießen Stadt und Land mit 1680 Punkten auf Distanz.

Der gesamte Vorstand des HLV Kreis Gießen gratuliert ganz herzlich den Meistern und Placierten.

Kreistag des HLV-Kreises 12 Gießen in Launsbach von H.-Jürgen Ruhl am 22.02.2015 22:04 Uhr
+++Kreistag des HLV-Kreises 12 Gießen in Launsbach

Der Kreistag, der wegen der anstehenden Neuwahl des Vorstands eine lange Tagesordnung hatte, musste leider vorzeitig abgebrochen werden, da die beiden Kassenprüfer wegen kurzfristiger Erkrankung nicht anwesend waren und somit keine Entlastung des Vorstands erfolgen konnte. Somit wird Ende März ein außerordentlicher Kreistag zu diesem Zweck einberufen werden müssen.

Vorsitzender Eckhard Paul konnte am Samstag neben den Leichtathleten des Kreises auch den HLV Vizepräsident Wilfried Bluhm begrüßen, der ebenso Grußworte sprach wie der Leichtathletikabteilungsleiter des TSV Launsbach, Uwe Scheil.

Paul und Bluhm und Vorstand Rudi Ehmig nahmen zunächst die Ehrungen für die beiden erfolgreichsten und vielseitigsten  Jugendlichen (U16) vor: Selina Hildebrand (LAZ-Gießen/TSG Lollar) und Jan Reuschling (LG Wettenberg) erhielten den Walter-Stier-Gedächtnispreis. Danach konnten Wolfgang Niessner (TSV Allendorf/Lahn) mit der Silbernen Ehrennadel, sowie Andrea Ewald (TSG Lollar), Sven Hölkeskamp (TSG Lollar) und Rainer Rachowski (SV Staufenberg) mit der Bronzenen Ehrennadel des HLV für ihre vielfältigen und langjährigen Verdienste um die Leichtathletik ausgezeichnet werden.

In den nachfolgenden Berichten des Vorstands zum Leichtathletikjahr 2014 klangen die Besorgnisse zu dem Zustand der Leichtathletikanlagen im Kreis, die mangelnde Kooperation einiger Vereine, die Leichtathletik betreiben, aber sich jeder Mitabeit verschließen und die Sorge um die qualitative und quantitative Nachwuchsarbeit im Kreisgebiet an. Positiv wird die Zusammenarbeit mit den etablierten Vereinen gesehen, was sich auch in der angestiegenen Zahl an Kampfrichtern manifestiert, die das Gelingen von Sportveranstaltungen erst ermöglicht.

Mit der Einladung zum außerordentlichen Kreistag (s.o.) – voraussichtlich am 26. März –endete der erste Teil des diesjährigen Kreistags.


 

von Rudolf Ehmig am 07.02.2015 18:24 Uhr
+++Als Staufenberger Vereinsmensch weltweit unterwegs. Norbert Zecher blickt auf 75 Lebensjahre zurück.

„laufend unterwegs“, wenn man diese Beschreibung für einen aktiven Läufer anwenden will, dann kommt man an Norbert Zecher nicht vorbei. Im besten Läuferalter von ca. dreißig Jahren wagte er sich erstmals auf eine Langstrecke, den zehn Kilometern beim 1. Oberhessen Volkslauf seines Vereins. Da er mit „überflüssigen Pfunden“ nur schleppend vorankam, änderte er seine Lebensgewohnheiten und wettete, dass er in zwei Jahren einen Marathonlauf bestreiten wird. Nach gewonnener Wette steigerte er seine Einstiegszeit von 4:40 Stunden beim Schwarzwaldmarathon kontinuierlich und war vier Jahre später auf gleicher Strecke schon über eine Stunde schneller. Fortan hatte er den Langlaufsport für sich als regelmäßige Betätigung entdeckt. 1975 lief er mit 2:49,46 Stunden neue Vereinsbestzeit, was allerdings nicht „das Ende der Fahnenstange“ bedeutete. Seine persönliche Bestzeit lief er 1985 in Essen mit 2:36,07 Stunden. Damit hielt er auch Einzug in die Bestenlisten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Seine Laufhighlights  waren Läufe in Südamerika, in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt auf Feuerland, in Tahiti (Südsee), in Westport (Neuseeland) und in Kapstadt (Südafrika).

Ein Auszug aus seiner Laufbilanz sieht folgendermaßen aus: 87 Marathonläufe, 5 Teilnahmen beim 100 Km Lauf in Biel/Schweiz, 141 Halbmarathonläufe, je 35 Läufe über 25 und 30 Km und unzählige weitere kürzere Strecken.

Man wird Norbert Zecher allerdings nicht gerecht, wenn man ihn nur als aktiven Läufer schildert. In seiner Heimatgemeinde bringt er sich im höchsten Maße auch ehrenamtlich ein. Mittlerweile hat er im SV Staufenberg 45 Jahre Vorstandstätigkeit zu verzeichnen, davon 20 Jahre als 2. Vorsitzender. Über 40 Jahre  war er Mit- und Hauptorganisator des Oberhessen Volkslauf und war 1976 Mitbegründer des Staufenberger Lauftreffs. Auch lag die Durchführung und Leitung des Lauftreffs von Anfang an in seinen Händen.

Über seinen Verein hinaus war er auch Vorstandsmitglied des Kreis Leichtathletik-Verbandes. Seine Verdienste um den Sport und das Gemeinwohl wurden gewürdigt bis zu der Goldenen Ehrennadel des Hessischen Leichtathletik-Verbandes und 1989 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen. Beruflich war er 1955 in den Postdienst eingetreten und hat sich währen seiner Dienstzeit vom einfachen- über den mittleren- bis in den gehobenen Postdienst Stufe um Stufe hochgedient.

Aber es ist nicht nur der Sport und im besonderen Maße der Langlaufsport für den sich Norbert Zecher engagiert. Seit 1982 ist er Vorstandsmitglied des Obst- und Gartenbauverein Staufenberg und seit 1995 dessen Vorsitzender.

Zunehmende Knieprobleme schränkten seine Teilnahmen an Laufveranstaltungen in den letzten Jahren ein, aber aktiv blieb er weiterhin. Er hat für sich das Mountainbike-Fahren entdeckt, das er mit ca. 5000 Km im Jahr für seine Fitness einfordert.

Seit 20 Jahren ist auch das Bergsteigen innerhalb einer Wanderwoche genauso Programm wie die jährliche Teilnahme am Meraner Frühlingshalbmarathon.

Zahlreiche Gratulanten stießen am 7. Februar mit dem Jubilar an. Der HLV-Kreis Gießen war durch R. Ehmig vertreten, der neben der Gratulation auch den Dank des Verbandes für sein langjähriges Engagement in der Leichtathletik zum Ausdruck brachte.

R. E.

76 Starter bei Kreis-Cross in Grünberg von Heinz-Jürgen Ruhl am 06.02.2015 14:44 Uhr
 +++76 Starter bei Kreis-Cross in Grünberg


Neuschnee entschärfte am Samstagmorgen die vorher vereiste  Strecke im Grünberger Stadtwald  nahe der Theo-Koch-Schule. Die langen Steigungen waren aber schwer genug, den Meisterschaftsteilnehmern alles abzuverlangen. Eckhard Paul und sein Kreisteam sowie der gastgebende TSV Grünberg sorgten für einen reibungslosen Ablauf und somit für Zufriedenheit bei Sportlern und Zuschauern.

Während Männer und Frauen zwischen einer Lang- und Mittelstrecke wählen konnten, hatten die anderen Altersklassen Distanzen zwischen 900m (U10)und 4.160m zurückzulegen.


Weiterer Bericht zum Download als PDF

Da kommt Freude auf von Sven Hölkeskamp am 19.01.2015 17:18 Uhr
+++Ehrenbrief des Landes Hessen für Kurt Drolsbach (MTV 1846 Gießen / LAZ Gießen)

Da kommt Freude auf: für die Landrätin, aber auch für Kurt Drolsbach                                   Blumen vom Kreisvorstandsmitglied R. Ehmig für die Ehefrau von Kurt Drolsbach,                                 die ihrem Ehegatten ein Leben lang für seine Ehrenämter „den Buckel frei hielt“ . Das Best Western Hotel Steinsgarten in Gießen bot Mitte Januar das ansprechende Ambiente für die Verleihung eines Landesehrenbriefes durch die Landrätin des Landkreises Gießen, Anita Schneider. Der HLV Kreisvorstand war Antragsteller für sein langjähriges Vorstandsmitglied Kurt Drolsbach, der rund ein halbes Jahrhundert in verschiedenen Positionen und Ämtern in sportlichen Bereichen ehrenamtlich tätig war und immer noch ist. In dem festlich hergerichteten Raum waren die HLV VorstandskollegenInnen des Kreises fast vollständig vertreten. Freunde und die frühere Frauengruppe des MTV Gießen, mittlerweile Damen im Seniorenbereich, gratulierten ihrem einstigen Übungsleiter. Vom HLV Präsidium war der Vizepräsident Wilfried Bluhm vertreten, der die Glückwünsche des Verbandes, besonders der Präsidentin Anja Wolf-Blanke übermittelte.

Nach den Begrüßungsworten des Kreisvorsitzenden Eckhard Paul, schaute er kurz auf das Leben des Heuchelheimer Kurt Drolsbach zurück und warf einen Blick in die Zukunft. Wie das alles bewerkstelligt werden soll, wenn Kurt nicht mehr in „Amt und Ehren“ ist, fragte er sich, denn er ist nach wie vor voller Energie und Ideen. Er wünschte ihm noch einige Jahre bei guter Gesundheit, damit er weiterhin bei Behörden und Ämtern mit seinen Vorstellungen vorsprechen kann.

In der Laudatio der Landrätin kamen persönliche Begegnungen zur Sprache und es wurde auch mit dem Skifahren auf gleiche Interessen hingewiesen. Die Landrätin, Anita Schneider, wies nicht ohne Stolz darauf hin, dass sie zwar nicht so schnell auf einer Leichtathletik-Laufbahn ist, aber dafür ziemlich gut auf Pisten und Hängen.

Den offiziellen Teil begann die Landrätin mit einem Zitat des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau: „Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität sind unbezahlbare Werte. Sie können nicht mit Geld bezahlt werden. Sie müssen praktisch gelebt werden und sie werden von den vielen Ehrenamtlichen gelebt, die ihren Mitmenschen das Wertvollste schenken, was sie haben: ihre Zeit“. Sie führte weiterhin aus: ein solcher Mensch ist Kurt Drolsbach! Er hat aus seiner Leidenschaft zum Sport und insbesondere zur Leichtathletik „seine Berufung“ gemacht und ist nicht nur deshalb aus dem Sportgeschehen des Landkreises Gießen und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken. Er ist ein Gesicht des Sports in unserer Region – stets aktiv, zielstrebig und eindringlich in der Sache.

Blumen überbrachte das Kreisvorstandsmitglied Rudi Ehmig, der sich bei Kurt für seinen unermüdlichen Einsatz für die Leichtathletik bedankte und auf sein Durchhaltevermögen, trotz teils heftiger Widerstände die von außen auf die Leichtathletik einwirken, hinwies. Die Blumen bekam Frau Drolsbach ausgehändigt, denn sie war es, die über Jahrzehnte ihren Ehemann für die sportlichen und ehrenamtlichen Aktivitäten „den Buckel frei hielt“.

Die Dankesrede war nach Inhalt und Art so, wie Kurt Drolsbach „leibt und lebt“. Die Freude über die Ehrung kam zwar zum Ausdruck, aber die sportlichen Probleme des Kreises und der Stadt Gießen ließen ihn auch an diesem Abend nicht los. Einen frischen Zeitungsartikel, dass wieder ein Sportplatz neu errichtet wird, der aus Kostengründen keine Leichtathletik Anlage erhalten soll, kommentierte er mit: „das haut mich um“. Zumal es sich hier um einen Verein handelt, der in der Leichtathletik in früheren Jahren zu den leistungsstärksten Vereinen des Kreises gehörte. Mit der sachlichen Schilderung der Abläufe versuchte die Landrätin aufklärend und beratend einzuwirken. Ein Abend, der eine Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeit besaß, aber auch die Probleme aufzeigte, die einen „Ehrenamtlichen“ so beschäftigen.                        

R.E.

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