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03.02.2018
Kreis-Crossmeisterschaften


Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

      

Würdigung / Geburtstag von Erich Grau am 06.10.2013 20:24 Uhr
+++Alfred Schnabel - Geher und Rasenkraftsportler - , heute feiert er seinen 80. Geburtstag

Ein "waschechter Schlammbeißer", den viele Gießener aus der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts als Geschäftsinhaber eines Lebensmittelgeschäftes kennen, der aber auch aus dem Sportbereich ein bekanntes Gießener Gesicht ist. Sein Name ist mit dem Geher Sport in Gießen, den er neben dem Rasenkraftsport bis heute noch aktiv betreibt, eng verbunden. Angefangen hatte er als Fünfzehnjähriger mit Rasenkraftsport beim Gießener Ring- und Stemmclub, der nach seiner Auflösung als selbstständige Abteilung in den MTV Gießen überging. 1951 erreichte er als Achtzehnjähriger, für die Spvg. 1900 startend, einen 3. Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften im 3000m Bahngehen in Oberwesel. Über die neue Junioren-Streckenlänge im 10 000m Bahngehen belegte er 1952 bis 1954 jeweils einen dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Bei den gesamtdeutschen Junioren- Bestenkämpfen über 25 km in Nürnberg ging er als Sieger hervor.

Sein eigentlicher Karriere Höhepunkt wurde bei dem Traditions-Wettbwerb-Quer durch Berlin- 1954 erreicht, in dem er als fünfter im 25 km Gehen, hinter dem schwedischen Olympiasieger von 1948 und 1952 in das Ziel kam. Im Folgejahr wurde er dritter, diesmal hinter dem 50 km Olympiasieger von 1952, Dordoni aus Italien. Mittlerweile begann die "Ära Neuhaus", der Gießen, als Geher Hochburg weiter bekannt machte. Neuhaus wurde 1955 deutscher Jugendmeister in den 5 km- und 1956 deutscher Juniorenmeister im 10 km Bahngehen. Im gleichen Jahr gelang ihm auch über 20 km der Sieg bei den Aktiven. Zwei Berufungen in die deutsche Nationalmannschaft erhielt Alfred Schnabel 1954 mit den Länderkämpfen gegen Dänemark und die Schweiz für die 10 000m Strecke. Im gleichen Jahr belegte er in 50:18 Minuten bei den deutschen Meisterschaften über 10 000m Platz zwei. 1957 baute er sein Geschäft und zog sich als aktiver Geher zurück, was ihn allerdings nicht hindern sollte, Gießen als Geher Hochburg aufzubauen und die Leitung zu übernehmen.

Das Interesse für den *Rasen Kraftsport wurde wieder geweckt und als Mittelgewichtler errang er 1966 mit der Weite von 40,18m einen 4. Platz im Hammerwerfen bei den deutschen Meisterschaften. Durch seine Regelkenntnis und sein sicheres Auftreten wurde der 1968 als internationaler Gehrichter und gleichzeitig in die internationale Kommision berufen. Im DLV blieb er bis 1993 Chef-Gehrichter. Die auf viele Vereine verteilten Langläufer und Geher in der Region gründeten 1975, mit der Läufer- und Geher Vereinigung Marathon Gießen, einen eigenen Verein und wählten Alfred Schnabel zum Vorsitzenden.

Bei der Senioren Weltmeisterschaft 1979 in Hannover holte er mit der Geher-Nationalmannschaft eine Bronzemedaille. Mit Heinz Althaus und Heinz Biastoch 1933 ein Team bildend, errangen sie die deutsche Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung im Rasen Kraftsport.

Auch mit Beginn des neuen Jahrtausends waren die Wochenenden mit Geher- und Rasenkraftsport Veranstaltungen belegt. Vereinsveranstaltungen, Geher Cups und Meisterschaftswettbewerbe fanden nach wie vor sein Interesse. Hessische Geher Titel bei den Senioren und vordere Plätze im Rasenkraftsport wurden weiterhin 2003 und danach errungen. Auch im achtzigsten Lebensjahr mischte er noch mit. Stellte im Steinstoßen einen neuen hessischen Rekord seiner Altersklasse auf und wurde Vize Hessenmeister der Senioren im Hammerwerfen.

Zurückblickend erinnert sich Alfred Schnabel an die Zeit zwischen 1951 und 1958, in der neun hessische-, vier süddeusche Meister und ein deutscher Vizemeister über die Strecken 5, 10, 20 und 25 km errungen wurden. Seine persönlichen Bestleistungen erzielte er über 3000m 1952 mit 14:57,4 Minuten, 5000m in 1954 mit 24:16 Minuten, 10 000m in 49:08 Minuten, 25 km in 2:20,08 und 50 km in 4:54,11 Std.

Neben seinen sportlichen Ambitionen ist der immer gut aufgelegte Jubilar sein 1983 bis zum Jahrgesbeginn Mitglied im Arbeitskreis Kirche und Sport. Die Gießener Volkssportfreunde unterstützt er als Teilnehmer bei EVG-Wanderungen, hört gern gute Musik von Jazz bis Klassik. Die Zeit für die Familie ist bei diesen Aktivitäten begrenzt, wofür man Verständnis hat.

Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen wünschen Alfred Schnabel alles erdenklich Gute.


* Deutscher Rasenkraftsport und Tauzieh-Verband (DRTV)

Rasenkraftsport, ein Dreikampf, bestehend aus dem leichtathletischen Hammerwerfen, Gewichtwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoßen. Der Rasenkraftsport wird nach Gewichtsklassen ausgetragen; Federgewicht, Leichtgewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht, Schwergewicht, Superschwergewicht. Hammer- und Gewichtwerfen weden aus einem Kreis von 2,135 m Durchmesser, ausgeführt. Das Steinstoßen findet mit beliebigem Anlauf statt, jedoch haben sich , wegen des hohen Gewichts des Steines nur wenige Schritte als effektvoll erwiesen. Den Rasenkraftsport gibt es vor allem in Deutschland. Er geht auf das Jahr 1911 zurück, als man das Hammer- und Gewichtwerfen, sowie das Steinstoßen noch als Übungen der Schwerathletik bezeichnet. Daraus entwickelten sich spezifisch deutsche Meisterschaften im Rasenkraftsport für Einzelteilnehmer und Mannschaften. Seit 1971 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine Bundesliga im Rasenkraftsport. Seit 1978 ist der DRTV ein selbstständiger Sportverband.

-Bild 1 privat "Blaues Band von Zürich" 1955. Nach dem Zieleinlauf wird Alfred Schnabel, rechts mit seiner Mutter, von seiner Mutter mit Getränken versorgt. Links Vereinskollege Hans Wilhelm Neuhaus.-

-Bild 2 privat diesjährige Wanderun der 50er Vereinigung beim Gießener Brauhaus-



Wettkampfsport / Herbstmeeting Gießen / Nordhessische 10-Kampf Meisterschaften Kassel von Erich Grau am 04.10.2013 08:58 Uhr
+++Strahlender Sonnenschein und ein, den Leichtathleten wohl gesonnener Rückenwind, schienen den jungen Leichtathleten "Flügel" zu verleihen.

Erfreulich viele, auswärtige Vereine, ob nun aus Siegen, Büdingen, Oberlahnstein, Gambach, Bad Vilbel oder Friedrichsdorf, um nur einige zu nennen, nutzten noch einmal die Gelegenheit, ihren jungen Athleten einen tollen Saisonabschluss, beim Landesoffenen Schüler-Herbstmeeting mit Kreis-Langlaufmeisterschaften, am Sonntag, 30. September in Gießen, auf der Schulsportanlage Gießen West, zusammen mit vielen heimischen Athleten, zu ermöglichen.

Ibrahim Abdallah, Jugend M13, Jg. 2000, startend für die Brüder-Grimm-Schule, Gießen, setzte mächtige Ausrufungszeichen (1,42 m Hochsprung, Kugel 9,89m, 5,40 m Weitsprung) und empfahl sich nachdrücklich für Gießener Leichtathletikvereine. Der HLV Kreisverband Gießen sieht hier seine Initiative, auch nicht Vereinsmitgliedern die Möglichkeit zu eröffnen, sich für die jeweilige Schule startberechtigt, im Wettkampf mit anderen Leichtathleten zu messen. Eine der vielen partnerschaftlichen Initiativen, ausgehend von den Verantwortlichen der Schulen und des HLV Kreisverbandes, unter dem Motto " Schule und Sport".

Mit beachtlichen Ergebnissen verabschiedete sich Daniel Kraft, Jugend M15, LG Wettenberg, aus der Sommersaison, in die bevorstehende Hallensaison. Leider nur als einziger Teilnehmer in dieser Altersklasse, zeigte er einen beachtlichen Satz in die Weitsprunggrube mit 6,11m, der ihn zum Saisonschluss noch ganz weit nach vorn, in der Hessenbestenliste bringt, einen Kugelstoß von 11,02m und einen Speerwurf von 45,78m.

Im 100m Finale der Jugend M14 siegte Mark Nagel, LAZ Gießen Stadt und Land, in 13,23 Sek. vor Max Wagner, Brüder-Grimm-Schule, 13,56 Sek.

Bei den Jugendlichen W15 waren es Laura Becker, Victoria Werdecker, Selina Werdecker, die diesen Jahrgang dominierten. Laura Becker, TV Großen-Buseck, siegte im 100m Finale in guten 13,14 Sek. Den Weitsprung gewann Victoria Werdecker, mit einem fast 5,00m Satz (4,91m), das Kugelstoßen entschied dann wieder Laura Becker mit 9,36m vor Victoria Werdecker 8,77m. Selina Werdecker trug sich beim Speerwurf in die Siegerliste ein, mit einer Weite von 26,86m vor ihrer Mannschaftskameradin Victoria Werdecker, LAZ Gießen Stadt und Land, 24,70m. Selina Hildebrand, LAZ Gießen Stadt und Land, konnte sowohl im 100m Finale der W14 einen zweiten Platz erringen, 13,34 Sek., als auch im Weitsprung, mit 4,73m. Hier siegte Jule Kathreiner aus Siegen mit einem 5,01m Satz. Einen 1. und 2. Platz errang Alicia Langer, LG Wettenberg, im Speerwurf, 28,12m und im Kugelstoßen 9,24m. Hanna Ulferts (1,45m), Kyra Seidlmann (1,35m), beide TV Großen-Linden und Annika Lienard (1,20m) LG Wettenberg, machten den Hochsprung der Jugend W12 unter sich aus. Beeindruckende 4,45m im Weitsprung, verhalfen Hanna Kaltenschnee, LAZ Gießen Stadt und Land, im Weitsprung, vor Kyra Seidlmann, TV Großen-Linden (4,18m), zum Sieg. In der Altersklasse M11 bestach Leo Galfe sowohl im Sprung als auch im Wurf, einzig den Sprint musste er an Jonas Karger, LAZ Gießen Stadt und Land, 7,58 Sek. abtreten. Schlagballweitwurf sicherte sich Galfe, LAZ Gießen Stadt und Land, mit 44,00 m vor Jan Penner, LG Wettenberg, ebenfalls 44,00m. Den Weitsprung mit Zone, holte sich ebenfalls Galfe mit beachtlichen 4,35m vor Jonas Karber, 4,24m.

Bei den M10 war es wieder Björn Langer, LG Wettenberg, der den 50m Sprint (7,65 Sek.), Schlagballweitwurf (43,00m) und Weitsprung (4,40m) eindeutig dominierte. Im 50 m Sprint der W11 waren es die TV Großen-Lindener Mädels, die den Sprint dominierten. Jana Schneider (7,51 Sek.), Clara Wüst (7,52 Sek.), Julia Schwarz (8,00 Sek.), belegten die Plätze 1-3. Tolle 41,00m im Schlagballweitwurf bescherten Lena Reuschling, LG Wettenberg den Sieg. Clara Wüsten, TV Großen-Linden, erkämpfte sich im Weitsprung, mit 4,31m den Sieg. Die 4x50m Staffel der W11 boten ein packendes Rennen. TV Großen-Linden (Wirsching, Schwarz, Schneider, Wüsten) siegten im Fotofinish, zeitgleich, gegen die Staffel LAZ Gießen Stadt und Land (Pasanbegovic, Schindler, Werdecker, Riehm) 30,51 Sek.

Den Dreikampf der Mannschaften entschied in der Altersklasse weibliche Kinder U10, LAZ Gießen Stadt und Land (Schäfer, Yobas, Hellweg, Bokelmayer) mit 4553 Punkten vor LG Wettenberg und LAZ Gießen Stadt und Land II. Bei den männlichen Kindern U10 schaffte es die Mannschaft des TV Großen-Linden (Wagner, Lingner, Mehl, Wüsten, Ketter) mit 3892 Punkten auf das Podest und siegte vor LAZ Gießen Stadt und Land. Die Einzelwertungen Dreikampf Kinder M9, gewann Yannik Wagner, TV Großen-Linden (894 Punkte) vor Jonas Strübel (835 Punkte) und Lukas Jürgens (799 Punkte) beide LAZ Gießen Stadt und Land. M8 holte sich Lukas Linger TV Großen-Linden (844 Punkte) den zweiten Platz vor Justus Wüsten (715 Punkte) ebenfalls TV Großen-Linden.

Die abschließenden 2000/3000m Finals wurden wie folgt entschieden:

3000m MJ U16 Kilian Ortwein, LAZ Gießen Stadt und Land, 2. Platz in 10:23,70 Min., vor Marlon Welsch 12:16,26 Min. ebenfalls LAZ Gießen Stadt und Land. Michel Pack 1. Platz U18, ASC Licher Wald, 11:06,42 Min., 2000m Kinder M10, 1. Platz Björn Langer LG Wettenberg, 7:55,38 Min., Jugend M 12, 1. Platz Tizian Ortwein LG Treis, 7:52,96 Minuten. Jugend M13 3. Platz Noa Bergmann-Franke, LAZ Gießen Stadt und Land 7:52,51 Min.


+++Toller Saisonabschluss für Clemens Grau LAZ Gießen Stadt und Land bei den Nordhessischen Mehrkampfmeisterschaften in Kassel

Außer Wertung bestritt Clemens Grau am 28./29.09.2013 einen Zehnkampf der MJ U18, im Auestadion Kassel.

Mit einer guten Punktzahl von über 5000 Punkten (5089 Punkte) "ich hatte mir eigentlich mehr vorgenommen, hatte nach einer längeren Krankheit gut trainiert, aber der sehr böige Wind machte speziell im Laufen, Weitsprung und auch im Speerwurf Bestleistungen schwer möglich", sagte Clemens Grau nach dem Wettkampf. "Im Stabhochsprung habe ich jedoch eine persönliche Bestleitung mit 3,30 m aufgestellt und meine Bestleistung im Hochsprung konnte ich auf  1.68m erhöhen", fügte Grau noch an.

Mit dieser Punktzahl hätte (startete außer Wertung) Clemens Grau sich in einem sehr starken 10-Kämpfer Feld den Dritten Platz erkämpft, hinter dem Sieger Daniel Hubert LG Alheimer Rothenburg-Bebra (5483 Punkte) und Jan Brunner SSC Bad Soden-Allendorf (5104 Punkte).

-Bilder: Mit freundlicher Genehmigung Jörg Theimer 1. Ibrahim Abdallah, 2. Alicia Langer, 3.Dniel Kraft, Laura Becker-

-Bilder: Zehnkampf Kassel CJG


Der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen gratuliert allen erfolgreichen Athleten zu diesen Leistung.











 

Hessische Meisterschaften / Straßenlauf von Erich Grau am 30.09.2013 15:02 Uhr
+++ Franziska Rachowski, LG Wettenberg und Franziska Bock LAZ Gießen Stadt und Land Vizemeister bei den Hessischen Meisterschaften, Straßenlauf 5/10 km in Marburg

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen sicherten sich Franziska Rachowski, LG Wettenberg, in der Konkurrenz Frauen, 10 km, in 38:21 Min., hinter Christina WallochTV Waldstraße Wiesbaden, 36:36 Min. und Franziska Bock in der Konkurrenz Jugend W15, 5 km, in 18:43 Min., hinter Lisa Tersch, ASC Darmstadt 18:33 Min., jeweils die Vizetitel bei den Hessischen Meisterschaften Straßenlauf, in Marburg am 29.09.2013.

Bei den Jugendlichen M15 verpasste Nicklas Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land, knapp das Treppchen. In 18:10 Min. lief er die 5 km Strecke. Der Sieg ging an Lenny Löffler SSC Hanau-Rodenbach, in 17:24 Min.

In der weiblichen Jugend U18 über die 10 km Distanz, erreichte Johanna Heilbrock LG Wettenberg in 44:50 Min. die Bronzemedaille. In der Altersklasse W55 siegte auf der 10 km Strecke Rosi Hausner in einer Zeit von 45:13 Min, vom Treiser Lauf- und Walkingtreff 2007 e.v. Gabi Schubert sicherte sich bei den W 45, in 42:59 Min. den 2. Platz, ebenfallst Treiser Lauf- und Walkingtreff 2007 e.v. Im 10 km Lauf M 65 holte sich Stefan Behrens, LG Wettenberg in 45:38 Min. den Bronzeplatz. MJ U18/MJ U20, 10 km, hier holte sich Christoper Wenzel vom LAZ Gießen Stadt unbd Land ebenfalls den Bronzeplatz.

Der Vorstand des HLV Kreises 12 Gießen, gratuliert ganz herzlich zu den Erfolgen

Würdigung / Geburtstag von Erich Grau am 26.09.2013 21:38 Uhr
+++Michael Rückel, runder Geburtstag für ein leichtathletisches Urgestein

Am 24. September feierte Michael Rückel seinen 50. Geburtstag.

Der Sport im Leben des Biebertaler Leichtathleten entspricht einem Leistungsniveau der Superlative.

Von Kindesbeinen an mit der Leichtathletik verbunden, Vater Horst betrieb Leichtathletik als Leistungssport, die Mutter war talentierte Handballerin, war seine Zielsetzung auf Spitzenergebnisse ausgerichtet. Durch seine Vielseitigkeit mischte er bereits im Schülerbereich die Bestenlisten auf. Noch heute steht sein Ballwurf von 82 Metern, als vierzehnjähriger Schüler mit dem 200 g Ball, in der Kreis Bestenliste. Seine Stärke war die Vielseitigkeit und damit der Mehrkampf. Als Jugendlicher hatte er sich den Gießener Vereinen VFB und MTV angeschlossen, die später auch die LG Gießen bildeten. Die Aktiven Zeit verbrachte er mit weiteren, leistungsstarken Athleten bei der TSG Oberursel, LG Frankfurt und der Eintracht Frankfurt, wo die Bildung einer Mannschaft, mit weiteren Leistungsträgern möglich war. Ein erfolgreicher Einstig in den Seniorenbereich gelang ihm mit der deutschen Meisterschaft im Speerwerfen, jetzt für die TSG Wieseck startend. Seit 1995 startet er für seinen Heimatverein, der KSG Bieber, für die er fast jährlich deutsche Meisterschaften im Wurfbereich, als persönliche Erfolge und Vereinserfolge feierte. Überhaupf begann nach dem Eintritt in den Seniorenbereich die erfolgreichste Zeit was die Titelsammlung anbetrifft. Als Jugendlicher wurde er drei Mal deutscher und acht Mal hessischer Meister. In der Männer Klasse reichte es 18 Mal zum Titel in Hessen und einmal zu einer süddeutschen Meisterschaft im Fünfkampf, die er mit einer hessischen Rekordleistung bestritt. In der M 30 bis M 50 wurde er 24 Mal deutscher- und 25 Mal Hessenmeister. Bei Weltmeisterschaften stand er 2004 in der M 40 und 2013 in der M 50, im Speerwerfen ganz oben auf dem Treppchen. 2006 und 2012 belegte er jeweils einen Silberrang. Diese Leistungen erreichte er als Autodidakt, mit zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Für einen Mehrkämpfer sind seine Bestleistungen, in den einzelnen Disziplinen des Zehnkampfes, selbst für einen Spezialisten "erste Sahne". Wären alle Bestleistungen in einem Wettbewerb zustande gekommen, hätte dies 8521 Punkte ergeben. So blieb es aber bei einer Zehnkampf Bestleistung von 7760 Punkten, die er bei einer Olympiaausscheidung 1988 in Rhede erreichte. Eine Berufung in die Nationalmannschaft bekam er im Junioren-Länderkampf im Zehnkampf, UdSSR gegen Bundesrepublik Deutschland (BRD) in Kiew. Aktuell stellte er mit 62,48 Meter eine neue Rekordmarke für Fünfzehnjährige im Speerwerfen auf. Internationale Einsätze mit Siegen hatte er bei einem Grand Prix II in Bozen im Duskuswerfen und in Spanien wurde er "Internationaler Katalanischer Meister".

Sein großes Ziel war immer eine Olympiateilnahme, möglichst im Zehnkampf. Voraussetzung war immer möglichst frei von Verletzungen zu bleiben. Sein Traum wurde aber öfters durch Verletzungen und Wettkampfpech durchkreutzt. So lag er bei den deutschen Juniorenmeisterschaften 1985 im Zehnkampf auf Titelkurs, bevor ein Unwetter die Wettkämpfe beendete. Stürzte in der Aufwärmphase mit Verletzungsfolgen, Bruch des Stabes beim Stabhochsprung und schließlich 1989 der Riss der Achillessehne beim Speerwerfen, sind Stationen seiner Pechsträhne. Damit nahm eine hoffnungsvolle Kariere ihr Ende. Jegliche Versuche an die alten Leistungen wieder heranzukommen schlugen fehlt.

Jeder kennt Michael Rückel als vielseitigen Leichtathleten. Das er aber in anderen Sportarten weitere Meriten errang, ist vielen nicht so geläufig. Bezirksmeister im Tennis als Schüler, Bremser im Bobsport (mit gefährlichen Stürzen) und nicht zuletzt als wurfgewaltiger Handballer bei der KSG Bieber. Gerne erinnert er sich an ein Handballspiel seines Vereins, der KSG Bieber, gegen die Koreanische Nationalmannschaft, in dem er mit einer Superleistung glänzte. Als Tennisspieler wurde bei ihm einst ein sensationeller Aufschlag von 215 Stundenkilometern gemessen.

Auch als Veranstalter gelang Michael Rückel der "Griff zu den Sternen". Bei drei Internationalen Meetings in den Neunziger Jahren, holte er Athleten der deutschen Spitzenklasse, wo auch Läufer aus Ghana am Start waren, nach Biebertal. Ein nationales Highlight war ein Olympia-Testwettkampf als Quallifikation der Deutschen Weitspringer für die Olympiade 1996 in Atlanta, in dem zwölf der besten, deutschen Weitspringer am Start waren.

Die Ära Rückel setzt sich fort, denn mit Sohn Lukas und der Tocher Luisa trafen bereits ähnliche Erfolge und Plazierungen in den Bestenlisten ein. Auch die Nachkömmlinge, die Söhne Noah (8Jahre) und Jakob (5 Jahre) haben bereits Wettkampfluft geschnuppert.

HLV Silber für Michael Rückel

Den 50. Geburtstag von Michael Rückel nutzte Rudolf Ehmig, vom Kreis Leichtathletikverband, für eine Ehrung.

Für seine Tätigkeit als Leichtathletik Abteilungsleiter und Übungsleiter der KSG Bieber, seine Durchführung von Werfertagen und Leichtathletik Veranstaltungen, mit internationaler Besetzung, wurde ihm die Ehrennadel des HLV in Silber verliehen. Die Urkunde wurde ihm in "dankbarer Anerkennung langjähriger und verdienstvoller Mitarbeit in der hessischen Leichtathletik", so die Begründung, übergeben. Damit fand sein Engagement im Verein, über seien persönlichen Erfolge hinaus, eine Anerkennung vom HLV.

-Bild: R.E. v.l.n.r Rückel, Ehmig-

Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, wünschen Michael Rückel alles erdenklich Gute


Wettkampfsport / Verbändewettkampf U16 in Bad Homburg von Erich Grau am 21.09.2013 18:32 Uhr
+++Hessische Verbandsmannschaft im Verbändewettkampf der M+WU16, ganz vorn. 2013 konnte die Mannschaft Hessens, mit den besten Hessischen Leichtathleten/Innen des HLV, den Gesamtsieg gegen die Verbandsmannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg, erringen.


1. Platz Landesmannschaft Hessen           M+W u 16          187 Punkte

2. Platz Landesmannschaft Württemberg M+W U16           179,5 Punkte

3. Platz Landesmannschaft Bayern           M+W U16           177,5 Punkte

Super Leichtathletik Wetter, ein wunderbares Leichtathletik Stadion Bad Homburg, Mannschaftliche Geschlossenheit, ein mitreißender Teamspirit und alle, auf einem sehr hohen Niveau besetzten Disziplinen, sicherten dem HLV Team in der Gesamtwertung, vor den Landesverbänden Württemberg und Bayern, den ersten Platz. Leider nur vor einem "handverlesenen" Publikum. Markus Czech, in seiner Eigenschaft als Sportwart des HLV anwesend, musste kurzer Hand, mangels Masse, in die Rolle eines "Verbandstrainers" schlüpfen und rotierte wie ein Brummkreisel von Athlet zu Athleth, von Disziplin zu Disziplin. Gab Anweisungen, Tipps, Hinweise. Motivierte und spornte an, verbesserte, klopfte Schultern und drückte väterlich.

Auch unsere, für die Ländermannschaft Hessen, nominierten Kreisathleten, partizipierten von den Multitaskingfähigkeiten eines Markus Czech und konnten einen wesentlichen Anteil an diesem, wie sagte Benjamin Heller, Organisator und Betreuer vom HLV, "historischen Sieg", beisteuern. Alle waren sich auch einig, "es ist schon eine besondere Ehre in die Landesmannschaft Hessen berufen zu werden und für Hessen dann auch starten zu dürfen. Und das Sahnehäubchen ist der Sieg".

Franziska Bock vom LAZ Gießen Stadt und Land, in der 3 x 800 Meter Staffel (7:28,81 Min.), Victor Przybilla, TSG Alten-Buseck auf der 800m Mittelstrecke (2:05,03 Min.), Niklas Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land, ebenfalls auf der 800m Mittelstrecke (2:03,24 MIn.) und der 3 x 1000m Staffel (8:18,13 Sek.), Christopher Nagorr, LAZ Gießen Stadt und Land, in seiner Paradedisziplin 80 m Hürden (10,73 Sek.), 300 m (36,16 Sek.) und der 4 x 100 m Staffel (44,18 Sek.) und Julius Grau, LAZ Gießen Stadt und Land, im Weitsprung (6,06m).

"Da habt ihr diesmal ja einen goldenen Jahrgang zusammen bekommen", kommentierte ein Betreuer der Bayerischen Mannschaft das Gesamtergebnis (Wertung M+W U16 zusammen) des Team Hessen. Eine Aussage, im wahrsten Sinne des Wortes.

Leider musste die abendliche Siegerehrung, mit anschließender Verbände übergreifender Party, aus organisatorischen Gründen abgesagt werden und alle Athleten/Innen mussten direkt nach dem Wettkampf und einer improvisierten Siegerehrung im Stadion, am Samstag und nicht wie geplant, nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag, die Heimreise antreten.


Bilder:CJG Hessen Mannschaft, F. Bock, N. Harsy, Hessen Mannschaft, Kreisnominierte Harsy/Nagorr/Bock/Grau/Przybilla, Ehrung 2. von l. Nagorr-








Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratulieren der gesamten Verbandsmannschaft des HLV zu diesem grandiosen Sieg. Unseren nominierten Athleten/Innen gilt ebenfalls größte Anerkennung für die zum Teamerfolg beigesteuerte Leistung.

Kinderleichtathletik von Erich Grau am 19.09.2013 14:40 Uhr
+++Kinderleichtathletik im Stadion Grünberg. Ausgetragen vom ASC   Licher-Wald und vom TSV Grünberg

(jth) Der Verbandsrat des DLV hat im letzten Jahr ein neues Wettkampfsystem in den Kinder-Altersklassen (U8, U10, U12) beschlossen. Die Reform setzte nun der ASC Licher-Wald, sowie der TSV Grünberg, gemeinsam im Stadion in Grünberg, mit einem ersten Wettkampf dazu um.

Fast 100 Kinder, aus elf verschiedenen Teams, folgten mit ihren Eltern und Trainern der Einladung. "Trotz starkem Regen und ein wenig Organisationschaos, wurde der Wettkampf durchweg positiv angenommen. Dies zeigte die Begeisterung der Kinder und einige Rückmeldungen von Trainern der teilnehmenden Teams" so der Organisator Olaf Ickler, vom ASC Licher Wald.

Mit einem erweiterten und breit gefächerten Disziplinangebot, soll die Begeisterung der Mädchen und Jungen, am sportlichen Vergleich geweckt, erhalten und weiterentwickelt werden. Dabei werden bei den 10- und 11- jährigen (U12) bislang bekannte Angebote um weitere zielführende Wettkampfdisziplinen erweitert. Neben dem klassischen 50 Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung, sowie Schlagballwurf, sind jetzt beispielsweise auch Hindernissprints, Biathlonläufe, Stabweitsprung und Drehwürfe, vorgesehen.

Was sind im Kern die besonderen Kennzeichen für den Systemwechsel? Mädchen und Jungen bilden künftig gemeinsam gemischte Teams. Durch den Teamgedanken und die spielerische Hinführung von Kindern zur Leichtathletik, erhoffen sich viele Förderer dieser olympischen Sportart, neue Impulse.

Die neuen Disziplinen haben gezeigt, dass sie vielfältig und bewegungsintensiv sind und den Kindern enorm viel Spaß machen. Der Mannschaftsgedanke rückt dabei klar in den Vordergrund. Zentimeter und Hundertstel sind nicht mehr so wichtig. Erstaunlich ist auch, dass vier Disziplinen in rund 2 Stunden durchgeführt werden konnten. "Da es unsere erste Vorbereitung für einen solchen Wettkampf war, war vieles neu und ungewohnt. Letztendlich wurden aber unter Eltern und Trainern genügend Helfer gefunden und die Vorbereitung konnte auf mehrere Köpfe verteilt werden", so Ickler zur Organisation.

Vom zwölften Lebensjahr an, also der U14, in der Jahrgangsklasse M/W 12, soll dann nahtlos das traditionelle Wetteifern mit dem tausendfach bewährten Regelwerk bestehen bleiben und die erzielten Leistungen in Bestenlisten dokumentiert werden. Für Jüngere sollen durch Verzicht auf frühzeitige Spezialisierung und aufbauend auf einer soliden und variantenreichen Grundausbildung, nachhaltige Leistungsfortschritte und bessere Motivation für eine längere sportliche Karriere erzielt werden.


"Wir sind zufrieden mit dem Teamwettkampf, der ASC würde das Sportfest dann im nächsten Jahr aber gerne in Lich anbieten. Möglich wäre auch ein Hallenwettkampf im Winter", so Ickler abschließend.






-Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung J.Theimer-

Der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratuliert allen Teilnehmern zu beeindruckenden Leistungen und sagt den Organisatoren, Helfern und Helferinnen, ein herzliches Dankeschön.

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Updates:

Webseite:

Updated: 12.11.2017

- Vereinsupdate: VfB Ruppertsburg

- Vereinsupdate: LAZ Gießen - SV 1928 Garbenteich

- Vereinsupdate: SV Teutonia Steinheim



Ausschreibungen:

Updated: 25.10.2017

- Kreis-Crossmeisterschaften

- Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb U8 und U10

- Herbstmeeting

- KiLa U8-U10

- Offene Senioren Kreismeisterschaften mit 800 m U14 und U12



Ergebnisse:

Updated: 23.09.2017

- Herbstmeeting

- Offene Senioren Kreismeisterschaften mit 800 m U14 und U12

- Kreis Einzelmeisterschaften U12 U14

- Kreismehrkampf Meisterschaften mit Rahmenprogramm

- Bahneröffnung / Regionsblock Meisterschaften