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03.10.2018
Mittelhessen-Cup, 27. Treiser Volkslauf, 0,4/1,2/5/7,5/10/11/21,1 km

17.11.2018
Mittelhessen-Cup, 39. Alten-Busecker Winterlaufserie, 2/5/10 km

Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

+++ Kinderleichtathletik Ergebnisse online      +++ Auschreibung/Zeitplan Herbstmeeting neu, 8x50 m Staffel Ausschreibung für ein neues Format einer Schülerstaffel      +++ Ankündigung! Herbsttagung HLV Kreis Gießen 07.12.2018 in Linden      

Hessische Meisterschaften / Straßenlauf von Erich Grau am 30.09.2013 15:02 Uhr
+++ Franziska Rachowski, LG Wettenberg und Franziska Bock LAZ Gießen Stadt und Land Vizemeister bei den Hessischen Meisterschaften, Straßenlauf 5/10 km in Marburg

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen sicherten sich Franziska Rachowski, LG Wettenberg, in der Konkurrenz Frauen, 10 km, in 38:21 Min., hinter Christina WallochTV Waldstraße Wiesbaden, 36:36 Min. und Franziska Bock in der Konkurrenz Jugend W15, 5 km, in 18:43 Min., hinter Lisa Tersch, ASC Darmstadt 18:33 Min., jeweils die Vizetitel bei den Hessischen Meisterschaften Straßenlauf, in Marburg am 29.09.2013.

Bei den Jugendlichen M15 verpasste Nicklas Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land, knapp das Treppchen. In 18:10 Min. lief er die 5 km Strecke. Der Sieg ging an Lenny Löffler SSC Hanau-Rodenbach, in 17:24 Min.

In der weiblichen Jugend U18 über die 10 km Distanz, erreichte Johanna Heilbrock LG Wettenberg in 44:50 Min. die Bronzemedaille. In der Altersklasse W55 siegte auf der 10 km Strecke Rosi Hausner in einer Zeit von 45:13 Min, vom Treiser Lauf- und Walkingtreff 2007 e.v. Gabi Schubert sicherte sich bei den W 45, in 42:59 Min. den 2. Platz, ebenfallst Treiser Lauf- und Walkingtreff 2007 e.v. Im 10 km Lauf M 65 holte sich Stefan Behrens, LG Wettenberg in 45:38 Min. den Bronzeplatz. MJ U18/MJ U20, 10 km, hier holte sich Christoper Wenzel vom LAZ Gießen Stadt unbd Land ebenfalls den Bronzeplatz.

Der Vorstand des HLV Kreises 12 Gießen, gratuliert ganz herzlich zu den Erfolgen

Würdigung / Geburtstag von Erich Grau am 26.09.2013 21:38 Uhr
+++Michael Rückel, runder Geburtstag für ein leichtathletisches Urgestein

Am 24. September feierte Michael Rückel seinen 50. Geburtstag.

Der Sport im Leben des Biebertaler Leichtathleten entspricht einem Leistungsniveau der Superlative.

Von Kindesbeinen an mit der Leichtathletik verbunden, Vater Horst betrieb Leichtathletik als Leistungssport, die Mutter war talentierte Handballerin, war seine Zielsetzung auf Spitzenergebnisse ausgerichtet. Durch seine Vielseitigkeit mischte er bereits im Schülerbereich die Bestenlisten auf. Noch heute steht sein Ballwurf von 82 Metern, als vierzehnjähriger Schüler mit dem 200 g Ball, in der Kreis Bestenliste. Seine Stärke war die Vielseitigkeit und damit der Mehrkampf. Als Jugendlicher hatte er sich den Gießener Vereinen VFB und MTV angeschlossen, die später auch die LG Gießen bildeten. Die Aktiven Zeit verbrachte er mit weiteren, leistungsstarken Athleten bei der TSG Oberursel, LG Frankfurt und der Eintracht Frankfurt, wo die Bildung einer Mannschaft, mit weiteren Leistungsträgern möglich war. Ein erfolgreicher Einstig in den Seniorenbereich gelang ihm mit der deutschen Meisterschaft im Speerwerfen, jetzt für die TSG Wieseck startend. Seit 1995 startet er für seinen Heimatverein, der KSG Bieber, für die er fast jährlich deutsche Meisterschaften im Wurfbereich, als persönliche Erfolge und Vereinserfolge feierte. Überhaupf begann nach dem Eintritt in den Seniorenbereich die erfolgreichste Zeit was die Titelsammlung anbetrifft. Als Jugendlicher wurde er drei Mal deutscher und acht Mal hessischer Meister. In der Männer Klasse reichte es 18 Mal zum Titel in Hessen und einmal zu einer süddeutschen Meisterschaft im Fünfkampf, die er mit einer hessischen Rekordleistung bestritt. In der M 30 bis M 50 wurde er 24 Mal deutscher- und 25 Mal Hessenmeister. Bei Weltmeisterschaften stand er 2004 in der M 40 und 2013 in der M 50, im Speerwerfen ganz oben auf dem Treppchen. 2006 und 2012 belegte er jeweils einen Silberrang. Diese Leistungen erreichte er als Autodidakt, mit zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Für einen Mehrkämpfer sind seine Bestleistungen, in den einzelnen Disziplinen des Zehnkampfes, selbst für einen Spezialisten "erste Sahne". Wären alle Bestleistungen in einem Wettbewerb zustande gekommen, hätte dies 8521 Punkte ergeben. So blieb es aber bei einer Zehnkampf Bestleistung von 7760 Punkten, die er bei einer Olympiaausscheidung 1988 in Rhede erreichte. Eine Berufung in die Nationalmannschaft bekam er im Junioren-Länderkampf im Zehnkampf, UdSSR gegen Bundesrepublik Deutschland (BRD) in Kiew. Aktuell stellte er mit 62,48 Meter eine neue Rekordmarke für Fünfzehnjährige im Speerwerfen auf. Internationale Einsätze mit Siegen hatte er bei einem Grand Prix II in Bozen im Duskuswerfen und in Spanien wurde er "Internationaler Katalanischer Meister".

Sein großes Ziel war immer eine Olympiateilnahme, möglichst im Zehnkampf. Voraussetzung war immer möglichst frei von Verletzungen zu bleiben. Sein Traum wurde aber öfters durch Verletzungen und Wettkampfpech durchkreutzt. So lag er bei den deutschen Juniorenmeisterschaften 1985 im Zehnkampf auf Titelkurs, bevor ein Unwetter die Wettkämpfe beendete. Stürzte in der Aufwärmphase mit Verletzungsfolgen, Bruch des Stabes beim Stabhochsprung und schließlich 1989 der Riss der Achillessehne beim Speerwerfen, sind Stationen seiner Pechsträhne. Damit nahm eine hoffnungsvolle Kariere ihr Ende. Jegliche Versuche an die alten Leistungen wieder heranzukommen schlugen fehlt.

Jeder kennt Michael Rückel als vielseitigen Leichtathleten. Das er aber in anderen Sportarten weitere Meriten errang, ist vielen nicht so geläufig. Bezirksmeister im Tennis als Schüler, Bremser im Bobsport (mit gefährlichen Stürzen) und nicht zuletzt als wurfgewaltiger Handballer bei der KSG Bieber. Gerne erinnert er sich an ein Handballspiel seines Vereins, der KSG Bieber, gegen die Koreanische Nationalmannschaft, in dem er mit einer Superleistung glänzte. Als Tennisspieler wurde bei ihm einst ein sensationeller Aufschlag von 215 Stundenkilometern gemessen.

Auch als Veranstalter gelang Michael Rückel der "Griff zu den Sternen". Bei drei Internationalen Meetings in den Neunziger Jahren, holte er Athleten der deutschen Spitzenklasse, wo auch Läufer aus Ghana am Start waren, nach Biebertal. Ein nationales Highlight war ein Olympia-Testwettkampf als Quallifikation der Deutschen Weitspringer für die Olympiade 1996 in Atlanta, in dem zwölf der besten, deutschen Weitspringer am Start waren.

Die Ära Rückel setzt sich fort, denn mit Sohn Lukas und der Tocher Luisa trafen bereits ähnliche Erfolge und Plazierungen in den Bestenlisten ein. Auch die Nachkömmlinge, die Söhne Noah (8Jahre) und Jakob (5 Jahre) haben bereits Wettkampfluft geschnuppert.

HLV Silber für Michael Rückel

Den 50. Geburtstag von Michael Rückel nutzte Rudolf Ehmig, vom Kreis Leichtathletikverband, für eine Ehrung.

Für seine Tätigkeit als Leichtathletik Abteilungsleiter und Übungsleiter der KSG Bieber, seine Durchführung von Werfertagen und Leichtathletik Veranstaltungen, mit internationaler Besetzung, wurde ihm die Ehrennadel des HLV in Silber verliehen. Die Urkunde wurde ihm in "dankbarer Anerkennung langjähriger und verdienstvoller Mitarbeit in der hessischen Leichtathletik", so die Begründung, übergeben. Damit fand sein Engagement im Verein, über seien persönlichen Erfolge hinaus, eine Anerkennung vom HLV.

-Bild: R.E. v.l.n.r Rückel, Ehmig-

Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, wünschen Michael Rückel alles erdenklich Gute


Wettkampfsport / Verbändewettkampf U16 in Bad Homburg von Erich Grau am 21.09.2013 18:32 Uhr
+++Hessische Verbandsmannschaft im Verbändewettkampf der M+WU16, ganz vorn. 2013 konnte die Mannschaft Hessens, mit den besten Hessischen Leichtathleten/Innen des HLV, den Gesamtsieg gegen die Verbandsmannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg, erringen.


1. Platz Landesmannschaft Hessen           M+W u 16          187 Punkte

2. Platz Landesmannschaft Württemberg M+W U16           179,5 Punkte

3. Platz Landesmannschaft Bayern           M+W U16           177,5 Punkte

Super Leichtathletik Wetter, ein wunderbares Leichtathletik Stadion Bad Homburg, Mannschaftliche Geschlossenheit, ein mitreißender Teamspirit und alle, auf einem sehr hohen Niveau besetzten Disziplinen, sicherten dem HLV Team in der Gesamtwertung, vor den Landesverbänden Württemberg und Bayern, den ersten Platz. Leider nur vor einem "handverlesenen" Publikum. Markus Czech, in seiner Eigenschaft als Sportwart des HLV anwesend, musste kurzer Hand, mangels Masse, in die Rolle eines "Verbandstrainers" schlüpfen und rotierte wie ein Brummkreisel von Athlet zu Athleth, von Disziplin zu Disziplin. Gab Anweisungen, Tipps, Hinweise. Motivierte und spornte an, verbesserte, klopfte Schultern und drückte väterlich.

Auch unsere, für die Ländermannschaft Hessen, nominierten Kreisathleten, partizipierten von den Multitaskingfähigkeiten eines Markus Czech und konnten einen wesentlichen Anteil an diesem, wie sagte Benjamin Heller, Organisator und Betreuer vom HLV, "historischen Sieg", beisteuern. Alle waren sich auch einig, "es ist schon eine besondere Ehre in die Landesmannschaft Hessen berufen zu werden und für Hessen dann auch starten zu dürfen. Und das Sahnehäubchen ist der Sieg".

Franziska Bock vom LAZ Gießen Stadt und Land, in der 3 x 800 Meter Staffel (7:28,81 Min.), Victor Przybilla, TSG Alten-Buseck auf der 800m Mittelstrecke (2:05,03 Min.), Niklas Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land, ebenfalls auf der 800m Mittelstrecke (2:03,24 MIn.) und der 3 x 1000m Staffel (8:18,13 Sek.), Christopher Nagorr, LAZ Gießen Stadt und Land, in seiner Paradedisziplin 80 m Hürden (10,73 Sek.), 300 m (36,16 Sek.) und der 4 x 100 m Staffel (44,18 Sek.) und Julius Grau, LAZ Gießen Stadt und Land, im Weitsprung (6,06m).

"Da habt ihr diesmal ja einen goldenen Jahrgang zusammen bekommen", kommentierte ein Betreuer der Bayerischen Mannschaft das Gesamtergebnis (Wertung M+W U16 zusammen) des Team Hessen. Eine Aussage, im wahrsten Sinne des Wortes.

Leider musste die abendliche Siegerehrung, mit anschließender Verbände übergreifender Party, aus organisatorischen Gründen abgesagt werden und alle Athleten/Innen mussten direkt nach dem Wettkampf und einer improvisierten Siegerehrung im Stadion, am Samstag und nicht wie geplant, nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag, die Heimreise antreten.


Bilder:CJG Hessen Mannschaft, F. Bock, N. Harsy, Hessen Mannschaft, Kreisnominierte Harsy/Nagorr/Bock/Grau/Przybilla, Ehrung 2. von l. Nagorr-








Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratulieren der gesamten Verbandsmannschaft des HLV zu diesem grandiosen Sieg. Unseren nominierten Athleten/Innen gilt ebenfalls größte Anerkennung für die zum Teamerfolg beigesteuerte Leistung.

Kinderleichtathletik von Erich Grau am 19.09.2013 14:40 Uhr
+++Kinderleichtathletik im Stadion Grünberg. Ausgetragen vom ASC   Licher-Wald und vom TSV Grünberg

(jth) Der Verbandsrat des DLV hat im letzten Jahr ein neues Wettkampfsystem in den Kinder-Altersklassen (U8, U10, U12) beschlossen. Die Reform setzte nun der ASC Licher-Wald, sowie der TSV Grünberg, gemeinsam im Stadion in Grünberg, mit einem ersten Wettkampf dazu um.

Fast 100 Kinder, aus elf verschiedenen Teams, folgten mit ihren Eltern und Trainern der Einladung. "Trotz starkem Regen und ein wenig Organisationschaos, wurde der Wettkampf durchweg positiv angenommen. Dies zeigte die Begeisterung der Kinder und einige Rückmeldungen von Trainern der teilnehmenden Teams" so der Organisator Olaf Ickler, vom ASC Licher Wald.

Mit einem erweiterten und breit gefächerten Disziplinangebot, soll die Begeisterung der Mädchen und Jungen, am sportlichen Vergleich geweckt, erhalten und weiterentwickelt werden. Dabei werden bei den 10- und 11- jährigen (U12) bislang bekannte Angebote um weitere zielführende Wettkampfdisziplinen erweitert. Neben dem klassischen 50 Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung, sowie Schlagballwurf, sind jetzt beispielsweise auch Hindernissprints, Biathlonläufe, Stabweitsprung und Drehwürfe, vorgesehen.

Was sind im Kern die besonderen Kennzeichen für den Systemwechsel? Mädchen und Jungen bilden künftig gemeinsam gemischte Teams. Durch den Teamgedanken und die spielerische Hinführung von Kindern zur Leichtathletik, erhoffen sich viele Förderer dieser olympischen Sportart, neue Impulse.

Die neuen Disziplinen haben gezeigt, dass sie vielfältig und bewegungsintensiv sind und den Kindern enorm viel Spaß machen. Der Mannschaftsgedanke rückt dabei klar in den Vordergrund. Zentimeter und Hundertstel sind nicht mehr so wichtig. Erstaunlich ist auch, dass vier Disziplinen in rund 2 Stunden durchgeführt werden konnten. "Da es unsere erste Vorbereitung für einen solchen Wettkampf war, war vieles neu und ungewohnt. Letztendlich wurden aber unter Eltern und Trainern genügend Helfer gefunden und die Vorbereitung konnte auf mehrere Köpfe verteilt werden", so Ickler zur Organisation.

Vom zwölften Lebensjahr an, also der U14, in der Jahrgangsklasse M/W 12, soll dann nahtlos das traditionelle Wetteifern mit dem tausendfach bewährten Regelwerk bestehen bleiben und die erzielten Leistungen in Bestenlisten dokumentiert werden. Für Jüngere sollen durch Verzicht auf frühzeitige Spezialisierung und aufbauend auf einer soliden und variantenreichen Grundausbildung, nachhaltige Leistungsfortschritte und bessere Motivation für eine längere sportliche Karriere erzielt werden.


"Wir sind zufrieden mit dem Teamwettkampf, der ASC würde das Sportfest dann im nächsten Jahr aber gerne in Lich anbieten. Möglich wäre auch ein Hallenwettkampf im Winter", so Ickler abschließend.






-Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung J.Theimer-

Der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratuliert allen Teilnehmern zu beeindruckenden Leistungen und sagt den Organisatoren, Helfern und Helferinnen, ein herzliches Dankeschön.

2. HLV-Newsletter 2013 von Sven Hölkeskamp am 18.09.2013 16:52 Uhr
2. HLV-Newsletter 2013
Wettkampfsport / Deutsche Meisterschaften / Block Markt SChwaben Bayern von Erich Grau am 09.09.2013 07:33 Uhr
+++ Christopher Nagorr, Jg. 98, LAZ Gießen Stadt und Land, Deutscher Meister 2013 im Block Sprint Sprung mit überragendem Wettkampf

Bester Blockwettkampf Sprint / Sprung seit 1995!

"Grandios, hervorragend, Spannung pur. Das war das Beste, was wir nach langer, langer Zeit, in der Jugendleichtathletik zu sehen bekommen hatten", waren sich die vielen Zuschauer unisono einig. Und damit waren die Leistungen von dem jungen LAZ Gießen Stadt und Land Athleten, Christopher Nagorr gemeint.

Seit 1995 war kein Schüler seiner Altersklasse je so gut im Blockwettkampf Sprint/Sprung. Nagorr zog bundesweit mit Niels Hamann gleich, der seit dem Jahre 1995 die deutsche Schülerbestleistung im Block Sprint/Sprung hält. Nagorr mit Hessenrekord. Der Schützling von LAZ Gießen Trainer Marcus Czech, knackte auch die vormalige Bestleistung von Adrian Becker, aufgestellt im Jahre 2002.

Auf den Tag topfit, in einer bestechenden Form, so präsentierte sich Christoper Nagorr auf den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, im Block Sprint/Sprung der U16, in Markt Schwaben/Bayern, am letzten Wochenende. Als Favorit, mit der besten Punktzahl angereist, wurde er dieser Rolle in jeder, der fünf Disziplinen, allumfassend gerecht. Nicht ein "Wackler", nicht eine Unsicherheit, einfach perfekt.

Die 100 m sprintete er in sagenhaften 11,43 Sek. In seiner Paradedisziplin, dem 80 m Hürdenlauf gelang Nagorr ein weiterer Coup mit 10,53 Sek. Der Weitsprung von 6,27 m war im Bereich seines Leistungsvermögens und dann kam der Speerwurf. Ein Wurf der die Entscheidung über Gold oder Silber brachte. Der Speer flog und flog und flog. Ein Raunen ging durch die Zuschauermenge und dann ein Aufschrei des fachkundigen Publikums. Bei 60,32 Metern rammte der von Nagorr geschleuderte Speer in das Grün des Markt Schwaben Leichtathletikstadions. Alles schaute gebannt auf die Anzeigentafel. Es erschien eine 7, es erschien eine 0, das Komma folgte, Stille im großen Rund, war das ein 70 Meter Wurf?????? Gewundert hätte es keinen der Zuschauer. Doch dann Korrektur. Es erschien die 6, die 0 das Komma, die 3 und die 2.

60 Meter und 32 Zentimeter 60,32 m für Nagorr. Selbst wenn es die 70 gewesen wären, es hätte keinen im Stadion überrascht. Wahnsinn, Nagorr warf den Speer auf 60,32 Meter. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, vor der abschließenden Disziplin, dem Hochsprung. Ortswechsel. Die Riegen wurden auf einen Nebenplatz geführt. Einspringen und los ging es. Auch hier zeigte Nagorr seine Nervenstärke und seine Präsenz. Er sprang 1,84 Meter, persönliche Bestleistung und durfte noch an Ort und Stelle jubeln, denn damit hatte er die Sensation perfekt gemacht. Nagorr war Deutscher Jugendmeister 2013 im Block Sprint/Sprung der U 16 mit nationaler Bestleistung von 3.274 Punkten, vor Jonathan Petzke, Dresdener SC 1898, der Nagorr lange Paroli bot, mit 3.246 Punkten und dem Dritten im Bunde, Remo Cagliese vom TLV Germania Überruhr, mit 3.107 Punkten.

Julius Grau, Mannschaftskamerad von Nagorr, stieg mit einer Bestleistung im Hürdenlauf in den Wettkampf ein, 11,13 Sek., stellte seine eigene Bestleistung von 12,14 im Sprint ein und warf den Speer im Rahmen seiner Möglichkeiten auf 39,44 Metern und lag bis dato auf einem Platz unter den besten 10, jedoch im Weitsprung und im Hochsprung konnte er seine Saisonbestleistungen nicht wiederholen, Weit leider nur 5,78 Meter und Hoch auch nur 1,72 Meter. Mit einer Gesamtpunktzahl von 2.891Punkten belegte Grau vom LAZ Gießen Stadt und Land, bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften einen beachtlichen 17. Rang unter 40 Teilnehmenden U16, in dem Block Sprint/Sprung. Etwas mehr als 50 Punkte trennten Grau nur von dem Topten Bereich. Sevan Demircian, TSV Großen-Buseck rutsche leider nach einem total verkorksten Hochsprung, 3 ungültige Versuche, auf den 35. Rang ab.

Nicklas Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land haderte mit dem Schicksal und dem Glück. Nach einem tollen Wettkampf im Block Lauf, fehlten auch Harsy nur 50 Punkte zu dem ehrungswürdigen 8. Platz. Harsy wurde 9. mit 2.692 Punkten. Gute Sprintzeit von 12,28 Sek., tolle Hü Zeit von unter 12 Sekunden ein bemerkenswerter Ballwurf von 59,00 Metern und ein sehr guter 2000 Meter Lauf, in 6:14,02 Minuten, hatten Harsy noch von dem 8. Platz träumen lassen. Jedoch ein weit unter seinem Leistungsvermögen liegende Weitsprung von 5,17 Metern machte diesen Traum dann zu nichte. Harsy, LAZ Gießen Stadt und Land wurde sehr guter 9. Den Sieg im Block Lauf trug Moritz Voß, MTV Heide, mit 2.891 Punkten nach Hause.

Der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen gratuliert dem Deutschen Meister, den Plazierten und dem Trainerteam






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Updated: 05.09.2018

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Ergebnisse:

Updated: 16.09.2018

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