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Mittelhessen-Cup, 27. Treiser Volkslauf, 0,4/1,2/5/7,5/10/11/21,1 km

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Mittelhessen-Cup, 39. Alten-Busecker Winterlaufserie, 2/5/10 km

Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

+++ Kinderleichtathletik Ergebnisse online      +++ Auschreibung/Zeitplan Herbstmeeting neu, 8x50 m Staffel Ausschreibung für ein neues Format einer Schülerstaffel      +++ Ankündigung! Herbsttagung HLV Kreis Gießen 07.12.2018 in Linden      

von Erich Grau am 06.09.2013 08:38 Uhr
+++Auf HLV Kreis Gießen News spricht heute der erfolgreiche Kreisnachwuchsathlet Julius Grau, mit HLV Kreis Gießen Pressereferent Clemens Grau.


Interview

Hi Julius, wie ich auch Dir mitgeteilt hatte, werde ich unsere erfolgreichen Kreisathleten/Innen, in einer Sonderkampagne, einem breiten Publikum versuchen näher zu bringen. Du hast Dich freundlicherweise bereit erklärt, mit "Rede und Antwort" zu stehen und Deine Eltern hatten ebenfallst die Erlaubnis erteilt. Dafür auch an Dich vielen Dank.

Du bist jetzt 15 Jahre alt und wohnst in Hachborn, im Ebsdorfergrund, ist das richtig?

Julius: Ja, ich war im Juni 15 geworden. Hachborn liegt zwischen Marburg und Gießen.

Für welchen Verein startest Du?

Julius: Ich starte für das LAZ Gießen Stadt und Land und mein Stammverein ist die TSG Lollar.

Welche Schule besuchst Du?

Julius: Ich gehe auf das Gymnasium "Landschulheim Steinmühle" in Cappel, bei Marburg. Die Steinmühle ist ein privates Gymnasium, mit Internatsbetrieb, mit wunderschönen alten Fachwerkgebäuden, einer eigenen Reitanlage mit Stallungen, einer eigenen Ruder-Regattastrecke auf der Lahn und einem super Mehrzwecksportfeld und einem eigenen Bläserorchester, in dem ich auch bis vor 2 jahren die Posaune gespielt hatte. Zu den Bundesjugendspielen dürfen wir dann das Georg-Gassmann-Stadion nutzen.

Erzähle mir bitte etwas aus Deinem Schulalltag? Machst Du G8 oder G9, Lieblingsfächer, weniger geliebte Fächer, Sport in Deiner Schule, bist Du ein guter Schüler, was strebst Du an, Abi? Was willst Du nach dem Abi machen?

Julius: Ja, ich mache G8 (was öfters auch mal stressig ist). Meine Lieblingsfächer sind Politik und Wirtschaft, Geschichte und natürlich Sport. Mein absolutes "Hassfach" ist Latein, will und werde aber mein Latinum unbedingt schaffen. Zur Zeit habe ich noch absolut keine Ahnung was ich nach dem Abitur, machen möchte. Es gibt so viele interessante Berufsbereiche. Werde im nächsten Schuljahr erst einmal für ein halbes Jahr in die USA, nach New Mexiko gehen und dort auch in einem amerikanischen Leichtathletik Verein mittrainieren und auf Wettkämpfe gehen. Bin schon sehr gespannt, wie dort so das Leistungsniveau, in meiner Altersklasse ist und was ich dort noch lernen kann. Ja denke schon das ich ein guter Schüler bin, bewege mich so im 1-2 er Bereich.Sportlich macht die Steinmühle sehr viel. Traditionell im Reitsport, im Rudern. Sie bietet auch in der Oberstufe einen Sport LK an.

Neben der Schule nimmt ja mittlerweile der Sport in Deinem noch jungen Leben einen großen Raum ein, Du betreibst aktiv die Leichtathleltik und bist weit über die Kreisgrenzen hinaus ein bekannter und guter Athlet. Wie bist du eigentlich zur Leichtathletik gekommen, was fasziniert dich so an der Leichtathletik und wie schaffst Du es, Schule und Sport zu vereinbaren? Erfährst Du auch Hilfe von der Schule, wenn es um Deinen Sport geht?

Julius: Meine ersten Erfahrungen mit der "Leichtathletik" waren das Mutter- und Kindturnen. Später kam dann die TAG (Talentaufbaugruppe). Aus der TAG hat mich dann die Kirchhainer Trainerin in den Verein nach Kirchhain geholt. Dazwischen war natürlich Fußball und noch Reiten. Da ich in Kirchhain, wie meistens, der Jüngste war, musste ich mit einer reinen Mädchengruppe zusammen trainieren. Das war nicht so prickelnd. Später kam ich dann in die reine Jungengruppe zu den Älteren. Mit den Kirchhainern durfte ich auch das erste Mal in der Herrenwaldhalle, in Stadtallendorf starten, zum Vorweihnachtskriterium, welches ja schon Tradition hat, auch weil die Siegprämien in Form von Ferrero-Produkten gegeben werden. Diese wunderschöne Halle und die Atmosphäre in der Halle waren die Initialzündung für mich, Leichtathletik, das ist es. Mich im direkten Vergleich mit Anderen zu messen. Vor ca. 5 Jahren bin ich dann nach Lollar gewechselt, weil sich die Schulstunden bei mir verändert hatten und nicht mehr mit den Trainingszeiten in Kirchhain zu vereinbaren waren.Meine Schule unterstützt mich dahin gehend, dass sie mich an Wettkämpfen von den ProSa (Samstagsunterricht) von der Schule befreit und ich diese Tage auch meist nicht nachholen muss. Und ich werde einmal im Jahr, zusammen mit anderen Steinmühlenschülern, für besondere Leistungen, bei mir in der Leichtathletik, in einem festlichen Rahmen, geehrt. Die Schule und den Sport bekomme ich noch ganz gut unter einen Hut, jedoch müssen wir als Familie schon manchmal Meisterleistungen in puncto Organisation und Zeitmanagement erbringen.

Wie sieht denn so eine Woche im Leben von Julius Grau aus, wie müssen wir uns das vorstellen, Schule, Fmilie, Freunde, Hobbys und dann der Leistungssport, wie geht das alles zusammen? Wer unterstützt, wer hilft Dir?

Julius: Mein Alltag beginnt um 6:30 h, wenn ich aufstehe. Meine Schule beginnt immer um 08:10 Uhr und endet meistens um 17:10 h. Dann fahre ich nach Hause, esse kurz noch etwas und dann steht auch schon der Fahrdiest, Mama oder Papa oder auch manchmal Oma bereit und fahren mich dann sofort zum Training. Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag findet das Training in Lollar statt und Donnerstag ist Krafttraining in Gießen in der LiO Schule. Meine Familie ist mir im Sport eine ganz, ganz große Stütze. Sie organisiert und macht Fahrdiest, sowohl zu den Trainings als auch zu den Wettkämpfen, motiviert mich und tröstet mich auch wenn ich Niederlagen einstecken muss oder mich verletzt habe. Ohne ihr Engagement wäre das alles nicht möglich. Ja und dann sind da noch die ehrenamtlichen Tätigkeiten, z. B. beim HLV Kreisverband in Gießen. Da bin ich dann auch noch an den Abenden zu den Sitzungen und ansonsten bin ich noch als Botschafter der Leichtathletik in den Grundschulen unterwegs und motiviere die Kleinen für den Sport ansich und die Leichtathletik insbesondere und versuche sie dann in einen Verein zu bringen. Ja und dann sind da noch die Schularbeiten und das Lernen für die Klausuren. Kommt nicht selten vor, dass wärend der Wettkämpfe, in den Pausen, dann das Lateinbuch vorgeholt wird oder auf den Anfahrten ins Mathebuch geguckt wird und natürlich auch gelernt wird. An wettkampffreien Wochenenden treffe ich mich mit Freunden und wir gehen ins Kino oder ins Aquamar oder an unseren Badesee, nach Marburg oder einfach nur bei Freunden treffen und Action machen, meine Freunde sind mir sehr wichtig.

Du bist ja ein sehr guter Mehrkämpfer , wie bist du denn zum Mehrkampf gekommen?

Julius: Im LAZ Gießen/TSG Lollar werden wir alle sehr breit ausgebildet, die Spezialisierung kommt erst sehr spät. Ich bin in den Mehrkampf so reingeglitten, automatisch halt. Es fing mit dem 3, dann 4, 5 , Block und dann immer so weiter und dann kam das Stabhochsprungtraining noch dazu und schon war ich im 9 Kampf und hatte keine Lust etwas wegzulassen, weil ich mich in allen Disziplinen zu Hause fühle. Starken "Nachholbedarf" habe ich noch in der Kugel und im Diskus. Ich finde den Mehrkampf einfach nur hammerhart, toll. Im nächsten Jahr gehöre ich zu den U18 und darf endlich einen kompletten 10-Kampf machen, so wie meine großen Vorbilder in dem Bereich.

In welchen Disziplinen fühlst Du Dich am wohlsten und wo siehst Du Deine Zukunft?

Julius: Ich fühle mich im Hochsprung, in der Hürde und im Stabhochsprung am wohlsten, die Staffel laufe ich auch sehr, sehr gern. Staffel ist Adrinalin pur und die Zuschauer gehen auch mega aus sich heraus, das beflügelt. Mein sportliche Zukunft sehe ich im 10-Kampf. Der Zehnkampf ist die Königsdisziplin in der Leichtathletik und fasziniert mich. Zwei Tage Höchstleistungen zu bringen, in 10 unterschiedlichen Disziplinen, das ist einfach toll. Außerdem ist der Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den Zehnkämpfern stärker ausgeprägt, als bei den Individualisten, Sprintern und so. Na, ja, und ein Sprinter kommt für 10 Sekunden auf die Bahn und uns können die Zuschauer in 10 Disziplinen an zwei, langen Tagen bestaunen.

Du bist ja ein sehr erfolgreicher Leichtathlet, Kreismeister, Regionsmeister, Hessischer Meister, gehst nun zu den DM und bist auch noch für den Verbändewettkampf vom HLV nominiert.Wie sind Deine Ziele für die Zukunft in der Leichathletik, hast Du eine Vision, wie sieht die aus?

Julius: Mein Vision ist, einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen, in ein Stadion mit 90.000 Zuschauern, mit der Nationalmannschaft einzumarschieren und auch einmal Weltmeister zu werden, vielleicht sogar mit einem Weltrekord im 10-Kampf, so wie Ashton Eaton aus den USA, den ich ja persönlich in Marburg kennen gelernt hatte.

Außerdem wünsche ich mir, zusammen mit meinen Vereinskameraden aus dem LAZ Gießen, einmal eine Zehnkampfmannschaft, zusmmen mit Christopher, meinem Bruder Clemens zu stellen, so wie damals der Rouven, Adrian und Konny und wie sie das geschafft hatten, bei den Deutschen mit dieser Mannschaft eine Mannschaftsmedaille zu erringen.

Sag mal Julius, wie bereitest Du Dich auf so ein großes Ereignis, wie die DM vor? Du wirkst in den Wettkämpfen immer extrem angespannt, bist Du so angespannt oder bist Du extrem fokussiert und konzentriert. Spürst Du so etwas wie Wettkampfdruck?

Julius: Meine Trainer vom LAZ/TSG Lollar, erstellen Trainingspläne, die auf den Saisonhöhepunkt hin, zum Beispiel in Intensität, ausgerichtet sind. Es beginnt zum Beispiel im Lauftraining mit 60% Intensität und mündet dann kurz vor den Deutschen oder anderen Höhepunkten bei 100%. Unmittelbar vor den DM ist dann leichtes Trainig angesagt. Außerdem wird ganz gezieltes Techniktraining gemacht, bei mir zum Beispiel Hoch, oder Weit oder auch Hürdentraining. Die Trainer sehen ja wo die Defizite sind und reagieren dann im Training darauf und verbessern dann. Bei meinen Wettkämpfen wirke ich nicht nur extrem angespannt, ich bin es auch. Natürlich bin ich auch extrem fokusiert, zum Beispiel am Start oder beim Hochsprung, da musss einfach alles passen um die Topleistungen abrufen zu können. Ich spüre fast bei jedem Wettkampf einen Druck. Das merke ich daran, dass ich zum Frühstück fast garnichts essen kann und sehr nervös bin. Das legt sich aber dann auf dem Sportplatz, wenn ich dann in die Warmmachphase einsteige, ein wenig. Ich versuche mich dann auch mit Musik ein bisschen runter zu holen und abzulenken.

Hast Du schon ein Lebensmotto? Wenn ja, wie lautet es?

Julius: Ich habe kein Motto aber ich hatte ein nachhaltiges Erlebnis. Im letzten Jahr traf ich Ashton Eaton in Marburg, den weltbesten Zehnkämpfer und wir haben uns viel unterhalten, über USA und Training dort und den Zehnkampf und so.  Er hat mir gesagt "Ein 10-Kampf ist wie das Leben, nur im Zeitraffer, auf zwei Tage beschränkt. In diesen zwei Tagen durchlebt man alles, was sich im Leben abspielt. Höhen und Tiefen, Erfolge und Mißerfolge, Frust und Trauer und Freude, Sieg und Niederlage, Wut und Demut und Motivation und Demotivation" man durchläuft ein ganzes Leben in nur zwei Tagen und lernt enorm viel daraus für das Leben.

Würdest Du sonst noch etwas unseren (jungen) HLV News Lesern sagen wollen?

Julius: Ich möchte erstmal sagen, kommt alle zur Leichtathletik, etwas Schöneres und aufregenderes gibt es nicht. Den jungen Athleten/Innen möchte ich sagen, niemals aufgeben, egal wie schlecht es aussieht. Ich spreche aus Erfahrung, da ich sehr lange, immer wieder verletzt war und mich immer wieder heran gekämpft habe und als ich dann gerade wieder fit war, war schon wieder die nächste Verletzung da. Und wieder habe ich mich ran gekämpft und heute geht ein Traum für mich in Erfüllung, ich darf zu den Deutschen Meisterschaften, zusammen mit meinen Vereinskameraden.

So, lieber Julius, das war es schon, hab vielen Dank für dieses Interview, ich hoffe, es hat Dir genauso viel Spaß gemacht wie mir. Weiterhin viel Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit.

Julius: Vielen Dank auch an Dich, lieber Clemens, dass Du 'Dir so viel Mühe mit den HLV News gibst, ich bekomme es ja hautnah mit, was Du Dir für Arbeit damit machst.

Das war Clemens Grau, im "Gespräch" mit Julius Grau. Demnächst folgt eine neue Interviewreihe mit weiteren Kreisverbandsathleten. Nun wünschen wir unseren Kreisathleten viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften.

Interview / Unsere Kreisnachwuchsathleten von Erich Grau am 04.09.2013 20:18 Uhr
+++Auf HLV Kreis Gießen News spricht ein weiterer erfolgreicher Kreisnachwuchsathlet Sevan Demircian, mit HLV Kreis Gießen Pressereferent Clemens Grau

 

 

Interview

Hi Sevan, wie ich Dir mitgeteilt hatte, werde ich unsere erfolgreichen Kreisathlteten/Innen in einer Sonderkampagne, einem breiten Publikum versuchen näher zu bringen. Auch Du hattest Dich freundlicherweise bereit erklärt, mir "Rede und Antwort" zu stehen und Deine Eltern hatten ebenfalls die Erlaubnis erteilt. Dafür noch einmal vielen Dank.

Du bist jetzt 15 Jahre alt und wohnst in Großen-Buseck, ist das richtig?

Sevan: Fast, mein Alter stimmt, aber ich wohne in dem kleinen Dorf Bersrod. Es liegt bei Reiskirchen.

Ok! Also Bersrod und nicht Großen-Buseck. Für welchen Verein startest Du?

Sevan: Ich starte für die TSG Alten-Buseck.

Da haben wir es doch, das Alten-Buseck! Welche Schule besuchst Du?

Sevan: Ich besuche die Herderschule in Gießen. Dort bin ich auf dem Gymnasium.

Erzähl mir bitte etwas aus Deinem Schulalltag? Machst Du G8 oder G9, Lieblingsfächer, weniger geliebte Fächer, Sport in Deiner Schule, bist Du ein guter Schüler, was strebst Du an, Abi? Was willst Du nach dem Abi machen, etc.?

Sevan: Also, ich mache G8 und meine Lieblingsfächer sind Sport, Englisch, Chemie, Physik, Biologie und Kunst. Deutsch finde ich total langweilig. Ich würde mich als guten Schüler einstufen. Ich möchte gern mein Abi machen und nach dem Abi studieren. Was, weiß ich noch nicht so genau.

Neben der Schule nimmt ja mittlerweile der Sport in Deinem noch jungen Leben, einen großen Raum ein, Du betreibst aktiv die Leichtathletik und bist weit über die Kreisgrenzen hinaus ein bekannter und sehr guter Mehrkämper und Wurfspezialist. Wie bist Du eigentlich zur Leichtathletik gekommen, was fasziniert Dich so an der Leichtathletik und wie schaffst Du es, Schule und Sport zu vereinbaren? Erfährst Du auch Hilfe von der Schule,wenn es um Deinen Sport geht?

Sevan: Ich bin damals, vor ca. 7 Jahren, durch eine Schulfreundin zur Leichtathletik gekommen. Es fasziniert mich zu sehen, wie man sich durch das Training verbessern kann und wie sich die anderen Athleten entwickeln. Mit der Schule klappt es noch ganz gut. Durch die Häufigkeit meines Trainings habe ich zwar weniger Freizeit aber das Training zahlt sich aus und Zeit für meine Freunde findet sich auch immer doch noch.

Wie sieht denn so eine Woche im Leben von Sevan Demircian aus, wie müssen wir uns das vorstellen, Schule, Familie, Freunde, Hobbys und dann der Leistungssport, wie geht das alles zusammen? Wer unterstützt Dich, wer hilft Dir?

Sevan: Nun, ich komme von der Schule nach Hause, esse etwas, mache Hausaufgaben, kann mich vielleicht eine Stunde ausruhen und fahre dann ins Training. Meine Mutter übernimmt den Fahrdienst. Bei Wettkämpfen fahre ich entweder mit anderen Athleten oder werde von meinen Eltern gefahren und dort auch unterstützt. Meinen Schlagzeug Unterricht quetsche ich dann noch am Montag zwischen Schule und Training. An Wochenenden treffe ich mich dann mit meinen Freunden.

Ich habe gehört, dass Du noch Musik machst, in einer Band spielst, ist das richtig?

Was macht Ihr für eine Musik, welche Instrumente spielst Du? Habt Ihr schon einmal vor großem Publikum gespielt?

Sevan: Wie ich oben schon einmal erwähnt hatte, spiele ich seit ca. 7 Jahren Schlagzeug. Das mit der Band musste ich abbrechen, da es mit der Schule und dem Training zu viel wurde. Als ich noch bei der Band gespielt hatte, haben wir 1-2 mal vor Publikum gespielt.

Wie bist Du eigentlich zur Leichtathletik gekommen? Du hattest doch vorher eine Kampfsportart betrieben, oder?

Sevan: Ich bin damals vor 7 Jahren mit einer Schulfreundin ins Training gekommen und hatte gleich von Anfang an Spaß.

Der Kampfsport war eher ein Flop, denn es hatte mir keinen Spaß gemacht. Schon nach der zweiten Stunde habe ich wieder aufgehört.

Sevan, Du bist ja ein sehr vielseitiger Leichtathlet, in welcher Disziplin fühlst Du Dich am wohlsten und wo siehst Du Deine Zukunft?

Sevan: Der Hochsprung gefällt und liegt mir auch am besten. Auch der Speerwurf gelingt. Der Rest klappt auch ganz gut. Ich sehe meine Zukunft im 10-Kampf.

Du bist ja ein sehr erfolgreicher Athlet, Kreismeister, Regionsmeister, bist in der Rangliste in Hessen ganz weit vorn, gehst nun wieder zu den DM und vieles, vieles mehr. Was waren bisher Deine größten Erfolge, was war Dein schönster Erfolg?

Sevan: Meine schönsten Erfolge waren beide Male die Qualifikationen für die DM, 2012 und nun 2013. Auf einzelnen Wettkämpfen freue ich mich natrürlich über jede Bestleistung. Meine größten Erfolge waren Silber im Hochsprung, und Bronze im Speerwurf, jeweils bei den Hessenmeisterschaften.

Was sind Deine Ziele für die Zukunft in der Leichtathletik, hast Du eine Vision, wie sieht die aus?

Sevan: Also ich möchte mich immer weiter verbessern und ansonsten sehen, was ich so schaffen und erreichen kann.

Sag mal Sevan, wie bereitest Du Dich auf so ein Top Ereignis wie die DM vor? Du wirkst auf den Wettkämpfen immer so locker, spürst Du so was wie Wettkampfdruck? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

Sevan: Ich trainiere in den Monaten vor der DM hart und oft. In der letzten Woche ist aber lockeres Training angesagt um ausgeruht zu sein. Den Druck spüre ich am meisten vor den Starts oder beim Hochsprung, wenn es auf meine Bestleistung zu geht. Aber ich kann ihn ganz gut kontrollieren und mich gut entspannen.

Hast Du schon ein Lebensmotto? Wenn ja, wie lautet es?

Sevan: Nein, das habe ich noch nicht gefunden.

Würdest Du sonst noch etwas unseren (jungen) HLV News Lesern sagen wollen?

Sevan: Ja, gerne! Ich rate Euch, gebt nicht auf, wenn Ihr eine Niederlage hattet oder eine Verletzung. Man fängt neu an und probiert es immer wieder.

So, lieber Sevan, das war es schon, hab vielen Dank für dieses "Interview", ich hoffe es hat Dir genauso viel Spaß gemacht wie mir. Weiterhin viel Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit.

Sevan: Dankeschön, mir hat es auch sehr viel Spaß bereitet bis bald.


Das war Clemens Grau, im "Gespräch" mit Sevan Demircian.

Interview / Unsere Kreisnachwuchsathleten von Erich Grau am 03.09.2013 13:55 Uhr
+++Auf HLV Kreis Gießen News spricht der erfolgreiche Kreisnachwuchsathlet Niklas Harsy, mit HLV Kreis Gießen Pressereferent Clemens Grau



Interview

Hi Niklas, wie ich Dir schon mitgeteilt hatte, werde ich ab heute unsere erfolgreichen Kreisathleten/Innen in einer Sonderkampagne, den Besuchern/Lesern dieser Seite, versuchen näher zu bringen. Du hast Dich freundlicherweise bereit erklärt, mir "Rede und Antwort " zu stehen und Deine Eltern hatten die Erlaubnis erteilt. Dafür noch einmal vielen Dank.

Du bist jetzt 15 Jahre alt und wohnst in Gießen, ist das richtig?

Nicklas: Ja, das ist richtig.

Für welchen Verein startest Du?

Niklas: Ich starte für das LAZ Gießen Stadt und Land, mein Stammverein ist die TSG Lollar.

Welche Schule besuchst Du?

Niklas: Ich gehe auf die Herderschule in Gießen und dort auf das Gymnasium.

Erzähle mir bitte etwas aus Deinem Schulalltag? Machst Du G8 oder G9, Lieblingsfächer, weniger geliebte Fächer, Sport in Deiner Schule, bist Du ein guter Schüler, was strebst Du an, Abi? Was willst Du nach dem Abi machen?

Niklas: Mein Schulalltag sieht sehr "chillig" aus. Bisher habe ich keinen Stress. Auch G8 bereitet mir keinen Stress. G8 hat für mich den Vorteil, dass ich ein Jahr gespart habe. Meine absoluten Lieblingsfächer sind im Moment Sport, Powi, Geschichte und Englisch. Dagegen sind Spanisch, Deutsch und Kunst nicht meine Stärken. Bisher habe ich einen Notenschnitt von 2 bis 2,5 gehabt, jedoch strebe ich in der Oberstufe einen besseren Notendurchschnitt an, sodass ich ein gutes Abi hinlegen kann. Nach dem Abi will ich studieren im Bereich Sport.

Neben der Schule nimmt ja mittlerweile der Sport in Deinem noch jungen Leben einen großen Raum ein. Du betreibst aktiv die Leichtathletik und bist weit über die Kreisgrenzen hinaus ein bekannter und sehr guter Mittelstreckler. Wie bist du eigentlich zur Leichtathletik gekommen, was fasziniert Dich so an der Leichtathletik und wie schaffst Du es, Schule und Sport zu vereinbaren? Erfährst Du auch Hilfe von der Schule, wenn es um Deinen Sport geht?

Niklas: Zur Leichtathletik kam ich im Jahre 2003, wo mich meine Eltern zu einem 1000 Meter Volkslauf angemeldet hatten. Weil ich zu dem Zeitpunkt anscheinend schon Talent für die Lauferei zeigte, meldeten mich meine Eltern bei der Leichtathletik an. Die Leichtathletik ist eine Faszination für mich, weil sie so vielseitig, atemberaubend und spannend und immer offen für Überraschungen ist. Schule und Sport schaffe ich leicht. Meine Hausaufgaben und das Lernen erledige ich direkt nach der Schule. Dann ist immer noch Zeit für`s Fernsehen. Natürlich begleitet mich mein Handy dabei. Hilfe bekomme ich aus der Schule eher nicht, gelegentlich werde ich für meine Leistungen von Lehrern und Schülern beglückwünscht.

Wie sieht denn so eine Woche im Leben von Niklas Harsy aus, wie müssen wir uns das vorstellen, Schule, Familie, Freunde, Hobbys und dann der Leistungssport. Wie geht das alles zusammen? Wer unterstützt Dich, wer hilft Dir?

Niklas: Die Woche des Niklas Harsy ist eigentlich normal. Schule vormittags. Dort sehe ich auch meine Freunde, an die ich jetzt hier ein großes Dankeschön gebe, die mich sehr unterstützen und ohne die ich nicht so weit gekommen wäre. Die Familie unterstützt mich auch sehr, gerade meine Mutter, die sich um so viel kümmert und mein Vater, der immer seine freien Tage im Auto verbringen muss, um mich durch ganz Hessen zu kutschieren. Und was ich noch erwähnen will, dass sind die Leute, die meine Läufe immer filmen, zur späteren Analyse. Danke Markus Bock, Papa und Erich. Sie geben sich immer sehr viel Mühe damit. Meine Top Unterstützung ist mein bester Freund Christopher, der selber sehr gut Leichtathletik betreibt und selber in Deutschland Spitze ist. Der gibt mir immer Tipps und Hilfen, danke!

Wie bist Du eigentlich zur Leichtathletik gekommen und wie dann auf die Mittelstrecke?

Niklas: Durch die Volksläufe, die ich gewann. Und diese Siege waren dann auch mein Antrieb. Das Gefühl zu gewinnen. Die Mittelstrecke hat sich von selbst ergeben, da ich dort meine Berufung gefunden habe und ich die 800/1500 Meter liebe.

Niklas, Du bist ja ein sehr vielseitiger Leichtathlet, in welchen Disziplinen fühlst Du Dich am wohlsten und wo siehst Du Deine Zukunft?

Niklas:Am wohlsten fühle ich mich in den 800 Metern, wo ich auch meine Zukunft sehe. Hier will ich mehrmals für Deutschland starten (auch international). Wohl fühle ich mich aber auch im Hochsprung.

Du bist ja ein sehr erfolgreicher Leichtathlet. Kreismeister, Regionsmeister, Hessischer Meister, gehst nun zum zweiten Mal zu den DM, hattest bei den Süddeutschen den Vizemeister errungen und vieles, vieles mehr.

Was waren bisher Deine größten Erfolge, was war Dein schönster Erfolg?

Niklas: Mein größter Erfolg war natürlich die Vizemeisterschaft bei den Süddeutschen 2013, im 800 Meter Lauf. Doch der schönste Erfolg war mein erster Hessenmeister letztes Jahr im Sommer in Bad Homburg.

Was sind Deine Ziele für die Zukunft in der Leichtathletik, hast Du eine Vision, wie sieht die aus?

Niklas: Ich habe ein großes Ziel, ich will einmal in meinem Leben Weltmeister werden und die Teilnahme/Finallauf bei den Olympischen Spielen genießen.

Sag mal Niklas, Du bist immer so fröhlich und unbekümmert, hast immer einen Spaß in der Tasche und einen flotten Spruch auf den Lippen. Es hat manchmal den Anschein, als würdest Du das alles nicht so ernst nehmen. Bist Du diese Frohnatur oder ist das Deine Art mit Wettkampfdruck umzugehen?

Niklas: Ich bin locker in Sachen Training, für mich steht der Spaß im Vordergrund. So wie ich auftrete, so bin ich auch, das kennzeichnet mich. Ich habe seit ein, zwei Jahren auch Wettkampfdruck. Den vertreibe ich durch Spaß und Lachen und ich bin auch sehr konzentriert zugleich am Wettkampftag und mache mir Gedanken, wie der Rennverlauf aussehen könnte. Doch vor jedem Start fällt der Druck weg und die Faszination fängt an zu steigen. Ernst? Ich nehme den Sport sehr ernst und habe auch viel Respekt vor den Disziplinen. Diesen Respekt sollte man auch haben im Sport.

Hast Du schon ein Lebensmotto? Wenn ja, wie lautet Dein Motto?

Niklas: Jedes Training ist hartes Training. Jedes harte Training bringt mich immer einen Schritt weiter zu meinem Traum. Meinem Traum, auf dem Treppchen zu stehen und die Nationalhymne mitsingen zu können.

Würdest Du sonst noch etwas unseren (jungen) HLV News Lesern sagen wollen?

Niklas: Das sie sich Ziele setzen sollen und immer mit Ernst und Selbstvertrauen an die Sache gehen sollen. Blick nach vorne und geht Euren Weg. Immer nach vorne, aber nie nach hinten. Vorne geht`s weiter, Schritt für Schritt zu Eurem Ziel.

So, lieber Niklas. Das war es schon. Hab vielen Dank für dieses Interview. Ich hoffe, es hat Dir ebenfalls Spaß gemacht. Mir hat es großen Spaß bereitet, mit Dir zu "reden". Weiterhin viel Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit. Und bleib so wie Du bist.

Niklas: Ich bedanke mich für das Interview und bin immer offen für weitere Fragen. Vielen, vielen Dank.

Das war Clemens Grau, im "Gespräch" mit Niklas Harsy

Ankündigung / PR Aktion von Erich Grau am 02.09.2013 13:07 Uhr
+++ Ankündigung

Mit dem heutigen Tag beginnend, werden wir auf unserer HLV Kreisseite, unter News, unsere erfolgreichen Kreisathleten näher vorstellen.

Beginnen werden wir, aus aktuellem Anlass,  mit unseren Kreis-Nachwuchsathleten, die sich für die DM Block U16, in Markt Schwaben/Bayern, qualifizieren konnten.

Unsere Kreisathleten für die U16 Block DM sind...

Niklas Harsy,          LAZ Gießen Stadt und Land, Deutsche Meisterschaften Block Lauf

Sevan Demircian,   TSG Alten-Buseck, Deutsche Meisterschaften Block Sprint/Sprung

Christopher Nagorr, LAZ Gießen Stadt und Land, Deutsche Meisterschaften Block Sprint/Sprung

Julius Grau,           LAZ Gießen Stadt und Land, Deutsche Meisterschaften Block Sprint/Sprung


(Fotos von privat; mit freundlicher Genehmigung der Eltern)

Niklas Harsy                                                 Sevan Demircian                   Julius Grau


Wettkampfsport / DJMM Hessischer Endkampf von Erich Grau am 01.09.2013 20:23 Uhr
+++ DJMM 2013 Hessischer Endkampf in Heuchelheim und Einzelmedaillen für Werdecker und Demircian bei den hessischen Einzelmeisterschaften 

Gute Bedingungen herrschten bei den hessischen Mannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten der U16 und U14. Und so gab es kurz vor Saisonende bei rund 400 Jugendlichen noch eine Vielzahl von hervorragenden Ergebnissen. Starke Auftritte lieferten auch die Jungen und Mädchen des LAZ Gießen ab und wurden jeweils Dritte. Auch in den, (wegen Wetterkapriolen in Baunatal) nun in Heuchelheim integrierten hessischen Einzelmeisterschaften, gab es Medaillenplätze durch Catharina Werdecker (LAZ Gießen Stadt und Land) im Hochsprung, sowie Sevan Demircian (TSG Alten-Buseck) beim Diskuswettbewerb.

Hinter der favorisierten LG Eintracht Frankfurt (11569 Punkte) und der Stgm. Darmstadt/Weilmünster (11119), erntete das LAZ Gießen Stadt und Land (10748) in der männlichen U16 den Bronzeplatz. Mit dem viertschnellsten 100m Sprint, in einer Zeit von 12,23 s und einem guten Weitsprung (5,45), sammelte Jannik Schmitt ordentlich Punkte für das LAZ-Team. Simon Bünting sprintete die Gerade in achtbaren 12,57 s. Beim Hochsprung (1,74), Stabhochsprung (3,10) und Diskuswurf (37,10) imponierte Julius Grau mit 500-Punkten-Ergebnissen. Niklas Harsy dominierte klar den Lauf über 800 m (2:05,94), übersprang 1,58 m und verhalf dem LAZ mit 12,45 s über die Hürden, zu wichtigen Punkten.Ebanfalls Klasse zeigte Christopher Nagorr über 80 m Hürden (10,88), im Kugelstoßring (14,36) und mit 53,06 m im Speerwurf.

In der weiblichen U16 durfte das LAZ ebenfalls den dritten Rang bejubeln. Hier siegte die LG Eintracht Frankfurt mit 9215 Punkten, vor der TG Rimbach mit 8949 Zählern. Nur durch 73 Punkte getrennt belegte das LAZ Gießen (8481) den Dritten Platz.

Ein tolles Rennen lieferte Franziska Bock über 800 Meter ab und gewann den Lauf in 2:28,90.Laura Becker gefiel mit starken Sprints über die 100 m (13,26) und durch 13,10 über die 80 m Hürden. Sowohl Catharina Werdecker als auch Victoria Werdecker übersprangen die 1,56 m und waren stärkste Punktelieferanten für das LAZ Gießen-Team ( jeweils 541).

Da ohne Fehlversuch über die letzte übersprungene Höhe, wurde Catharina Werdecker vor ihrer Zwillingsschwester Victoria bei der integrierten hessischen Einzelmeisterschaft Dritte. Tami Hill (TSG Alten-Buseck) belegte bei diesen hessischen Einzelmeisterschaften mit übersprungenen 1,52 m den fünften Rang.

Ebenfalls bei den hessischen Einzelmeisterschaften der 15-jährigen überzeugte Sevan Demircian (TSG Alten-Buseck) in einem engen, sehr spannenden Diskuswettbewerb. Demircian belegte hinter Darsy Maxime Gross (LG Eintracht Frankfurt/43,14) und Nick Daniel Sailer (ASC Darmstadt/42,96) einen tollen dritten Rang. Demircian warf den Diskus in seinem besten Versuch 42,12 m.

(Mit freundlicher Genehmigung fragmental ras Rainer Schmidt)

Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratulieren ganz herzlich den erfolgreichen Mannschaften und den Hessischen Einzelplazierten.

 





Wettkampfsport / Deutsche Meisterschaften Mehrkampf Männer Frauen U23 U20 in Lage von Erich Grau am 27.08.2013 17:12 Uhr
+++Grißmer, LAZ Gießen Stadt und Land, unter den Top Ten bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage

Fast 7000 Punkte (6958) bescherten Konstantin Grißmer, LAZ Gießen Stadt und Land, unter Deutschlands besten Zehnkämpfern, einen guten 8. Platz. Sein Teamkollege Rouven Höfer beendete den Zehnkampf als 27. mit einer Punktzahl von 5856 Punkten.

Mit der verletzungsbedingten Aufgabe, nach der zweiten Disziplin, von Teamkamerad Marcel Breitkopf, waren die Mannschaft und auch die Träume von einer Mannschaftsmedaille, für das Zehnkampfteam des LAZ Gießen Stadt und Land, leider geplatzt. Grißmer und Höfer mussten sich allein durch den Zehnkampf beißen. Für Grißmer verlief der Zehnkampf mit Höhen und Tiefen. Dank eines "Knaller-Hochsprungs" von 1.91 m und starken 7,02 m im Weitsprung, war Grißmer am Ende des ersten Tages voll auf 7000 Punkte Zielkurs.

Der zweite Tag begann mit dem 110m Hürdensprint und eher mäßigen 16,33 Sek. Unbeeindruckt packte Grißmer im Anschluß einen Diskuswurf von 45,00 m aus, Bestleistung."Er ist in den meisten Disziplinen ein wenig hinter der Zielsetzung geblieben. Doch die erreichte Punktzahl reichte für Rang acht, und so kann er super zufrieden sein", bilanzierte sein Trainer Markus Czech.

Zehnkampf-Routinier Höfer war nur für die Mannschaft gestartet und lieferte mit 5856 Punkten einen soliden Zehnkampf ab. Nachdem er nach dem ersten Wettkampftag mit 3107 Zählern etwas hinter seinen eigenen Erwartungen blieb, warf Höfer am zweiten Tag den Diskus auf neue Saisonbestweite von 42,71 m. Ausgezeichnete 50,07 m gelangen Höfer im Speerwurf und in 5:36,42 Min. absolvierte er den 1500 m Lauf und bewies Kämpferqualitäten. Am Ende belegte Höfer den 27. Rang. "Rouven hat den Zehnkampf hier durchgezogen, das ist aller Ehren wert. In der Teamwertung hätten wir einen vierten Platz erzielen können. Die Gesundheit der Sportler geht jedoch immer vor" , sagte Czech.

Deutscher Meister wurde Arthur Abele SSV Ulm, mit 8251 Punkten vor Steffen Fricke, Halberstadt 7610 Punkten und Rene Stauß, Tübingen 7565 Punkten.

Wir, der Vorstand des HLV Kreis 12 Gießen, gratulieren unseren Kreisathleten ganz herzlich. Marcel Breitkopf wünschen wir schnelle und umfassende Genesung



(Bild und Textfragmente mit freundlicher Genehmigung von Jörg Theimer PW LAZ Gießen Stadt und Land)

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