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Neues aus dem Leichtathletik-Kreis-Gießen:

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Theo Albach feierte seinen 80. Geburtstag. Zu seiner aktiven Zeit „der Renner“ im Kreis und Bezirk Gießen. von RE am 19.04.2018 09:59 Uhr

+++ Theo Albach feierte seinen 80. Geburtstag. Zu seiner aktiven Zeit „der Renner“ im Kreis und Bezirk Gießen.

Der gebürtige Reiskirchener hatte in seiner Jugendzeit einige talentierte Sportkameraden um sich vereint. Aus dem allgemeinen Mehrkampftraining kam die Erkenntnis, dass in der Ausdauer das größte Potential steckt. Über vordere Platzierungen bei den ersten heimischen Langläufen kamen die ersten Erfolge auf der Bahn über 3000m und 5000m in der Jugendklasse. Eine zeitaufwendige Angelegenheit zur damaligen Zeit mit Fahrten nach Süd- und Nordhessen, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen war. Ein Grund sich 1958 mit 20 Jahren dem VfB 1900 Gießen anzuschließen, wo er mit Herbert Steinhof und Rudi Stelz leistungsstarke Laufkollegen vorfand und mit ihnen eine schlagkräftige Mannschaft bilden konnte. Dies wurde im Jahr darauf bestätigt; der Titel Hessenmeister im Waldlauf mit der Mannschaft wurde erreicht. Bei den deutschen Waldlaufmeisterschaften wurde Platz sechs belegt. 1960 wurden in Aßlar die hessischen Waldlauf Meisterschaften ausgetragen und der Heimvorteil brachte ihm einen Treppchen Platz. Als dritter stand er neben dem legendären Ludwig Müller, der als -Held von Augsburg- in die deutsche Leichtathletik Geschichte einging. Im gleichen Jahr stand er als Vizemeister bei den Hessenmeisterschaften über 5000m auf der Bahn, erneut auf dem Treppchen.

Der Wald war das bevorzugte Trainingsgelände, aber für das Tempotraining wurde eine Aschenbahn benötigt. Und eine solche war es buchstäblich, denn Kunststoffbahnen befanden sich erst im Entstehen. In Bückeburg verbrachte er 1961 die Bundeswehrzeit, und lief dort, wie er berichtete, „alles in Grund und Boden“. Gelegentliche Dienstbefreiungen waren für den Soldaten die Belohnung. Eine Förderung in einer Sportkompanie lehnt er ab, zu sehr war er mit der Heimat verbunden.

Einen Bezirksrekord über 5000m lief er beim Vergleich der Gießener Partnerstädte in 1962 mit 14:50 Minuten in Versailles. Ein Bruch des Mittelfußes zwang ihn zu einer Pause, bevor er 1964 sich wieder mit den international eingesetzten Läufern wie Karl Eyerkaufer, Wolfgang Letzerich und Lutz Philip messen konnte.

Durch die Heirat im Jahre 1964 wurde er Ruttershäuser und die umliegenden Wälder sein neues Trainingsgelände. Zu ihm gesellten sich Ausdauersportler wie Reinhard Schreiner, Falko Will, Gerhard Oßwald und Norbert Ludwig, die in der Woche ein Pensum von 150 bis 180 Km in bis zu 9 Trainingseinheiten absolvierten. Auch Gießener Sportstudenten hatten sich angeschlossen. In den Jahren 1965 bis 1969 musste er verletzungsbedingt etwas kürzer treten, aber ein Siegläufer im heimischen Raum war er noch allemal. Trotzdem, so erzählt er mit Stolz, unterbot er in 1969 erstmals die 31 Minutengrenze über 10 000m, die im Folgejahr mit 30:09 Minuten seine Bestmarke bildete. Mit dieser Zeit löschte er die ehemalige Rekordmarke von Rudi Stelz und behielt sie 20 Jahre lang. Das Jahr 1972, er war 34 Jahre alt, war mit fünf Bestleistungen sein erfolgreichstes Jahr. Danach kam durch Ischiasbeschwerden bedingt die Aufgabe des Leistungssports.

Seine sportliche Bilanz kann sich rückblickend sehen lassen: 14 x Kreismeister, 12 x Bezirksmeister, 2 x Hessenmeister und 1 x Deutscher Meister. Auf diese Zeit schaut er gerne zurück, bevor er mit Wehmut klagt, dass heute die Mittelstrecken vernachlässigt werden und mehr auf die Marathonstrecke gesetzt wird.

Der Privatmann Theo Albach ist nach wie vor noch gerne Hobbygärtner. Mit den anderen Aktivitäten muss er mittlerweile kürzer getreten. Körperliche Einschränkungen zwingen ihn dazu. Gesellschaftlich ist er „noch voll drin“, auf Familien- und Kameradentreffen freut er sich. Im Kreise seiner ehemaligen Konkurrenten und Freunden hat er auch zu seinem Achtzigsten auf sein und das Wohl der Gäste das Glas erheben.

R. E.

Ehrungen bei der Mitgliederversammlung des LAZ Gießen. von Sven Hölkeskamp am 19.04.2018 09:56 Uhr

+++ Ehrungen bei der Mitgliederversammlung des LAZ Gießen.

DLV Gold für den Gießener HLV Kreisvorsitzenden Eckhard Paul, HLV Gold für Reinhard Böttner und DLV Silber für Jörg Theimer.

Einen würdigen Rahmen für die vorgenommenen Ehrungen bildete die LAZ Mitgliederversammlung, die Mitte April durchgeführt wurde. Vom LA Kreis Gießen war Rudi Ehmig mit Urkunden und Nadeln erschienen und das HLV-Präsidiumsmitglied Wilfried Bluhm war speziell für die vorzunehmende Ehrung angereist. Die hochrangige Auszeichnung für den Gießener Kreisvorsitzenden Eckhard Paul wurde von R. Ehmig mit der Nennung der Jahre ehrenamtlicher Tätigkeiten auf verschiedenen Positionen im LA-Kreisverband, im LAZ Gießen und seinem Verein dem VfB 1900 Gießen gewürdigt. Wilfried Bluhm bekannte bei der Aushändigung der Urkunde seine Gänsehaut über die Goldene DLV Nadel für die Länge der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Über die Kinder kam E. Paul mit der Leichtathletik in Kontakt. Aus der väterlichen Betreuung, kam beizeiten das Interesse aktiv im Leichtathletikgeschehen mitzuwirken. Als Mittdreißiger begann er ab 1982 als Kampfrichter bei Veranstaltungen mitzuhelfen. Ausbildungen als Starter und für die Zeitnahme machten ihn bald zu einem Spezialisten, so wie ihn heute noch das „laufende Volk“ kennt. Bald kam das Amt des Kampfrichterobmannes dazu, den LAZ Vorsitz übernahm er und gab ihn nach dreiundzwanzigjähriger Amtszeit erst dieses Jahr ab. Seit 1995 ist er im Vorstand des LA-Kreises Gießen tätig. Zunächst als stellvertretender Vorsitzender, und die letzten 15 Jahre als Vorsitzender.

Reinhard Böttner ist das Urgestein im TV Großen-Buseck und die Integrationsfigur für die Leichtathletik. Er „lebt“ die Leichtathletik. In seinen aktiven Jahren war er Mehrkämpfer und kam auch zu Meisterschaftsehren auf Landesebene. Seit 1982 ist der in 1942 geborene auf verschiedenen Positionen in der Leichtathletik tätig. Sowohl als Übungs-, als auch als Abteilungsleiter ist er seit dieser Zeit tätig. Achtzehn Jahre war er als Sportwart in seinem Verein für den ganzen Sportbetrieb zuständig. Es war nicht nur der leichtathletische Übungs- und Wettkampfbetrieb, sondern auch „das ganze drum herum“ was Reinhard Böttner bewerkstelligte und sich zu einem unentbehrlichen Sportkameraden machte.

Jörg Theimer - in 1971 geboren- begab sich im Schülerbereich u. a. auch in die Fittiche von Reinhard Böttner. Er war Mitglied einer starken Schülergruppe und zählte zum talentierten Nachwuchs. Mit sechzehn Jahren bereits übernahm er als Schülerkoordinator im LAZ Gießen Verantwortung. Auch im Vorstand des Leichtathletik Kreises Gießen wirkte er als Jugendwart von 2000 bis 2008 mit. Im hessischen Leichtathletikverband war er im Jugendausschuss mehrere Jahre tätig gewesen. Gleichzeitig versah er im LAZ Gießen die Positionen des Webmasters, des Pressewarts und als Projektleiter Silvesterlauf. Sein Interesse gilt besonders der Berichterstattung in Wort und Bild. Bei Veranstaltungen im heimischen Raum ist er stets zugegen, um die Leichtathletikszene bildlich festzuhalten. Sein Objektiv ist auf das Besondere gerichtet und ergänzt die Sachkunde seiner Berichterstattung. Damit ist der siebenundvierzigjährige fast die Hälfte seines Lebens ehrenamtlich tätig.

Foto: Von links: Jörg Theimer, Wilfried Bluhm, Eckhard Paul, Reinhard Böttner, Rudi Ehmig

R. E.

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Ausschreibungen:

Updated: 20.02.2020

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Ergebnisse:

Updated: 18.11.2019

- Kreis Cross Meisterschaften

- Kreiseinzelmeisterschaften JU14, Kinder U12

- Landesoffenes Herbstmeeting mit Kreis-Langlaufmeisterschaften

- KiLa Veranstaltung Veranstalter TSG Alten-Buseck

- Kreis-Mehrkampfmeisterschaften für Jugend U14 und Kinder U12 mit